Vosoritid (Voxzogo): Umstellung auf Einheiten-Dosierung
Hintergrund
Der Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem August 2023 informiert über wichtige Änderungen bei den Beipackartikeln von Voxzogo (Vosoritid). Das Medikament ist zur Behandlung der Achondroplasie bei Personen ab zwei Jahren indiziert.
Aufgrund von Lieferkettenproblemen enthalten die Co-Packs des Präparats neue Einwegnadeln zur Rekonstitution sowie neue Einwegspritzen zur Verabreichung. Diese Umstellung erfordert eine besondere Aufmerksamkeit im klinischen Alltag, um Medikationsfehler zu vermeiden.
💡Praxis-Tipp
Der wichtigste Aspekt bei der Verordnung der neuen Voxzogo-Packs ist die Aufklärung über die geänderte Skalierung. Da die neuen Einheiten (E) und die alten Milliliter (ml) nicht 1:1 umgerechnet werden können, besteht ohne adäquate Schulung der Anwender ein hohes Risiko für Fehldosierungen.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem Rote-Hand-Brief der AkdÄ wurden die Einwegnadeln und Einwegspritzen aus Gründen der Lieferkette umgestellt. Die Änderung betrifft die Co-Packs ab August 2023.
Nein, die empfohlene Dosierung und die Anwendungsempfehlungen für das Medikament bleiben unverändert. Es ändert sich lediglich die Skalierung auf der Spritze von Millilitern (ml) zu Einheiten (E).
Das Dokument warnt ausdrücklich davor, da die Maßeinheiten nicht 1:1 umgerechnet werden können. Es wird auf eine spezifische Umrechnungstabelle im originalen Rote-Hand-Brief verwiesen, um Fehler zu vermeiden.
Das Präparat ist zur Behandlung der Achondroplasie bei betroffenen Personen ab einem Alter von 2 Jahren indiziert.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Voxzogo® (Vosoritid): Änderung der Einwegnadeln und Einwegspritzen, die zur Verabreichung des Produkts in Einheiten (E) (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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