Inhixa (Enoxaparin): Rote-Hand-Brief zu Fertigspritzen
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert in der Drug Safety Mail 2018-19 über einen Rote-Hand-Brief zu Inhixa® (Enoxaparin-Natrium) Injektionslösung. Enoxaparin ist ein niedermolekulares Heparin, das in der Praxis häufig zur Prophylaxe und Therapie von Thromboembolien eingesetzt wird.
Laut der Sicherheitsinformation wurden vereinzelte Fälle gemeldet, bei denen es zu einer frühzeitigen Autoaktivierung des Nadelschutzes kam. Dieses Problem trat bei ungeöffneten und unbenutzten Fertigspritzen auf.
Durch die vorzeitige Auslösung des Schutzmechanismus ist die Spritze blockiert. Infolgedessen kann die Injektionslösung nicht mehr appliziert werden, was zu Verzögerungen in der Antikoagulationstherapie führen kann.
Empfehlungen
Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende Handlungsanweisungen für das Fachpersonal:
Visuelle Kontrolle
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Vor der Abgabe der Inhixa®-Fertigspritzen an den Patienten wird eine visuelle Prüfung empfohlen.
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Das pharmazeutische Personal soll kontrollieren, ob der Nadelschutz bereits vorzeitig autoaktiviert wurde.
Vorratshaltung
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Es wird empfohlen, ausreichende Mengen an Inhixa®-Fertigspritzen als Ersatz vorrätig zu halten.
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Dadurch soll sichergestellt werden, dass bei defekten Spritzen umgehend ein funktionierendes Präparat zur Verfügung steht und die Therapie nicht unterbrochen wird.
💡Praxis-Tipp
Bei der Abgabe von Inhixa®-Fertigspritzen wird eine genaue Sichtprüfung auf einen bereits ausgelösten Nadelschutz empfohlen. Da defekte Spritzen nicht mehr appliziert werden können, rät die Sicherheitsinformation dazu, stets ausreichend Ersatzpräparate auf Station oder in der Apotheke bereitzuhalten.
Häufig gestellte Fragen
Die AkdÄ informiert über vereinzelte Fälle, in denen sich der Nadelschutz von Inhixa®-Fertigspritzen vorzeitig autoaktiviert hat. Dies betrifft ungeöffnete und unbenutzte Spritzen.
Wenn der Nadelschutz bereits ausgelöst wurde, ist die Spritze blockiert. Laut Sicherheitsinformation kann die Enoxaparin-Injektionslösung in diesem Fall nicht mehr appliziert werden.
Es wird eine visuelle Prüfung der Fertigspritzen auf eine Autoaktivierung des Nadelschutzes empfohlen, bevor diese an den Patienten abgegeben werden. Zudem sollten laut Rote-Hand-Brief ausreichend Ersatzspritzen vorrätig sein.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Inhixa® (Enoxaparin-Natrium) (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.