Rote-Hand-Brief: Unvollständige Eberth-Gebrauchsinfos
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert in einer aktuellen Drug Safety Mail (2026-14) über einen Rote-Hand-Brief. Dieser betrifft mehrere antiinfektive Arzneimittel des Herstellers Eberth.
Bei den betroffenen Präparaten handelt es sich um häufig eingesetzte Antibiotika (Cephalosporine, Fluorchinolone) sowie ein Antimykotikum. Eine korrekte und vollständige Gebrauchsinformation ist für die Arzneimittelsicherheit dieser hochwirksamen Substanzen essenziell.
Laut der Meldung befinden sich aktuell Packungen auf dem Markt, deren Beipackzettel nicht der geltenden Zulassung entsprechen. Es fehlen darin wichtige Sicherheitsinformationen, was ein potenzielles Risiko für die Patientensicherheit darstellt.
💡Praxis-Tipp
Bei der Verordnung und Abgabe der betroffenen Antiinfektiva von Eberth ist darauf zu achten, dass sich Anwender nicht auf den gedruckten Beipackzettel verlassen. Es wird geraten, das medizinische Personal sowie die Behandelten aktiv auf die digitalen, zulassungskonformen Gebrauchsinformationen hinzuweisen. Dies verhindert Medikationsfehler durch fehlende Sicherheitsinformationen.
Häufig gestellte Fragen
Laut der Meldung sind die Antibiotika Cefazolin, Cefotaxim, Ceftazidim, Ceftriaxon, Levofloxacin und Moxifloxacin sowie das Antimykotikum Voriconazol betroffen.
Die AkdÄ gibt an, dass in den gedruckten Gebrauchsinformationen der betroffenen Packungen wichtige Sicherheitsinformationen fehlen. Die Zettel sind somit nicht zulassungskonform.
Es wird darauf verwiesen, die aktuellen und vollständigen Anwendungshinweise direkt auf der Homepage des Zulassungsinhabers abzurufen. Alternativ steht im Rote-Hand-Brief ein entsprechender QR-Code zur Verfügung.
Die Mitteilung bittet darum, die fehlerhaften Gebrauchsinformationen aus den bereits erhaltenen Packungen umgehend zu vernichten.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief: Risiko für Patientensicherheit durch nicht zulassungskonforme Gebrauchsinformationen (AkdÄ, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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