Undichte Impfspritzen: Vorgehen bei Unterdosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Informationsschreiben (Drug Safety Mail 2018-17) der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ). Darin wird über einen Qualitätsmangel bei verschiedenen Impfstoffen informiert.

Der Zulassungsinhaber meldete eine mögliche Undichtigkeit an der Verbindungsstelle von Nadel und Spritze. Dieses Problem kann sowohl bei der Rekonstitution des Impfstoffs als auch während der eigentlichen Verabreichung auftreten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut AkdÄ stellt die Undichtigkeit der Spritzen kein Sterilitätsproblem dar, birgt jedoch das Risiko einer Unterdosierung. Es wird darauf hingewiesen, dass bei einem Impfstoffverlust während der Injektion eine individuelle ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung bezüglich einer Nachimpfung erfolgen muss, um einen ausreichenden Impfschutz sicherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

Das Informationsschreiben listet verschiedene Impfstoffe auf, darunter Boostrix, Encepur, Engerix-B, Havrix, Infanrix, Tetanol pur und Twinrix. Sowohl Erwachsenen- als auch Kinderformulierungen sind betroffen.

Die AkdÄ stellt klar, dass die Sterilität der betroffenen Spritzen nicht beeinträchtigt ist. Es bestehen diesbezüglich keine Sicherheitsbedenken für die Patienten.

Es wird empfohlen, die Spritze umgehend zu verwerfen, falls der Defekt bereits bei der Rekonstitution des Impfstoffs auffällt.

Laut AkdÄ kann eine Unterdosierung zu einem unzureichenden Impfschutz führen. Die Entscheidung über eine erneute Impfung muss in diesem Fall individuell durch den behandelnden Arzt getroffen werden.

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Quelle: AkdÄ: Informationsschreiben zu undichten Spritzen bei einigen Impfstoffen. (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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