Pneumokokken-Impfung: Priorisierung bei Lieferengpass
Hintergrund
Die Drug Safety Mail 2020-12 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gibt eine offizielle Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) wieder. Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Originalmitteilung.
Hintergrund ist eine eingeschränkte Verfügbarkeit der Pneumokokken-Impfstoffe Pneumovax 23 und Prevenar 13. Ziel der Empfehlungen ist es, vulnerable Personengruppen während dieses Lieferengpasses möglichst effektiv zu schützen.
💡Praxis-Tipp
Ein zentraler Hinweis der STIKO ist die strikte Einhaltung der Indikationsgruppen auch nach Beendigung des Lieferengpasses. Es wird betont, dass Pneumokokken-Impfungen generell nur dem Personenkreis verabreicht werden sollten, der in den offiziellen STIKO-Empfehlungen explizit benannt ist. Eine Ausweitung der Indikation über diese Gruppen hinaus ist nicht vorgesehen.
Häufig gestellte Fragen
Laut STIKO soll Prevenar 13 bei eingeschränkter Verfügbarkeit ausschließlich für die Grundimmunisierung von Kindern bis zu einem Alter von 2 Jahren verwendet werden.
Wenn Prevenar 13 nicht verfügbar ist, kann gemäß der Mitteilung auf den 10-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Synflorix ausgewichen werden.
Die STIKO empfiehlt, Pneumovax 23 prioritär für Patienten mit Immundefizienz, Personen ab 70 Jahren sowie für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen einzusetzen.
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Quelle: AkdÄ: Mitteilung der STIKO zum Impfen bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Pneumokokken-Impfstoffen. (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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