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TAVI vs. Aortenklappenersatz: Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die kathetergestützte Aortenklappenimplantation (TAVI) hat sich in den letzten Jahren als Standardtherapie der schweren symptomatischen Aortenklappenstenose bei Patienten mit hohem und mittlerem Operationsrisiko etabliert. Durch technische Weiterentwicklungen und zunehmende Erfahrung der Operateure sanken die Komplikationsraten kontinuierlich.

Aktuelle randomisierte Studien zeigen, dass die TAVI auch bei Patienten mit niedrigem operativen Risiko vergleichbare oder teils überlegene Ergebnisse gegenüber dem chirurgischen Aortenklappenersatz (AKE) erzielt. Dies betrifft insbesondere die Endpunkte Mortalität und Schlaganfall bei transfemoralem Zugang.

Das Konsensuspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) fasst diese Evidenz zusammen. Es bietet eine Entscheidungshilfe für das Herz-Team, um für jeden Patienten das optimale Verfahren auszuwählen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Praxisaspekt des Konsensuspapiers ist die Gefahr von Überleitungsstörungen nach einer TAVI. Es wird darauf hingewiesen, dass insbesondere bei vorbestehendem Rechtsschenkelblock ein hohes Risiko für einen totalen AV-Block besteht. Daher wird eine konsequente Rhythmusüberwachung für bis zu 7 Tage nach dem Eingriff empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut DGK-Konsensuspapier wird die TAVI bei Patienten mit niedrigem Operationsrisiko ab einem Alter von über 75 Jahren empfohlen. Bei Patienten zwischen 70 und 75 Jahren wird eine individuelle Entscheidung durch das Herz-Team angeraten.

Das Konsensuspapier gibt an, dass eine TAVI bei bikuspider Anatomie und erhöhtem Operationsrisiko möglich ist, sofern die Morphologie geeignet ist. Bei jüngeren Patienten wird jedoch primär der chirurgische Aortenklappenersatz empfohlen.

Bei der Valve-in-Valve-Therapie wird eine TAVI-Prothese in eine degenerierte chirurgische Bioprothese implantiert. Die Leitlinie empfiehlt dieses Vorgehen, warnt jedoch vor potenziell hohen Restgradienten bei sehr kleinen Vorprothesen ($\le$ 21 mm).

Das Konsensuspapier empfiehlt ein EKG-Monitoring für 2 bis 7 Tage nach dem Eingriff. Dies dient der frühzeitigen Erkennung von höhergradigen AV-Blockierungen, die eine Schrittmacherimplantation erforderlich machen könnten.

Gemäß den Vorgaben der Fachgesellschaften wird eine Mindestzahl von 50 TAVI-Eingriffen pro Jahr und Zentrum gefordert. Zudem sollte der durchführende Operateur mindestens 25 Eingriffe pro Jahr nachweisen können.

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Quelle: Konsensuspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) zur (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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