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Spezielle Echokardiographie: Indikation & Durchführung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das vorliegende Manual der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) ergänzt die Basisempfehlungen zur transthorakalen Echokardiographie (TTE). Es fokussiert sich auf erweiterte Techniken und spezielle Indikationsstellungen im klinischen Alltag.

Zu den behandelten Modalitäten gehören die transösophageale Echokardiographie (TEE), die Stress- und Kontrastechokardiographie sowie moderne Verfahren wie die 3D-Echokardiographie und das Deformationsimaging (Strain).

Laut Leitlinie erfordern diese semiinvasiven und technisch anspruchsvollen Zusatzverfahren eine strenge Indikationsstellung. Zudem wird eine standardisierte Dokumentation bei optimierter Geräteeinstellung vorausgesetzt, um reproduzierbare Befunde zu gewährleisten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt davor, bei der Dobutamin-Stressechokardiographie einen Blutdruckabfall zu ignorieren, da dieser durch eine pharmakologisch induzierte Ausflussbahnobstruktion entstehen kann und ein zwingendes Abbruchkriterium darstellt. Zudem wird betont, dass bei der Strain-Analyse die Enddiastole manuell korrigiert werden muss, wenn der EKG-Trigger (z. B. bei Schenkelblöcken) nicht mit dem tatsächlichen Mitralklappenschluss übereinstimmt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist eine TEE erforderlich, wenn ein begründeter Verdacht auf eine infektiöse Endokarditis besteht und die transthorakale Echokardiographie (TTE) negativ oder unzureichend ist. Besonders bei Klappenprothesen hat die TEE eine deutlich höhere diagnostische Genauigkeit.

Es wird empfohlen, dass der Patient vor der Untersuchung mindestens 4 Stunden keine feste Nahrung zu sich nimmt. Zudem sollten ein intravenöser Zugang, eine Puls- und Blutdrucküberwachung sowie Notfallequipment bereitstehen.

Die Untersuchung sollte bei Erreichen der Zielherzfrequenz, bei Nachweis neuer Wandbewegungsstörungen oder bei Auftreten von Angina pectoris abgebrochen werden. Weitere Abbruchkriterien sind laut Manual ein symptomatischer Blutdruckabfall, maligne Arrhythmien oder ein RVSP-Anstieg über 60 mmHg.

Der normale globale longitudinale Strain (GLS) des linken Ventrikels liegt laut Leitlinie im Bereich von etwa -20 %. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die genauen Referenzwerte je nach Ultraschallhersteller und verwendeter Software variieren.

Ja, lungengängige Ultraschallkontrastverstärker (UEA) können auch bei hochgradigen Nierenfunktionsstörungen eingesetzt werden. Das Gas der Kontrastbläschen wird pulmonal eliminiert und nicht wie jodhaltige Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden.

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Quelle: Manual zur Indikation und Durchführung spezieller echokardiographischer Anwendungen (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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