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Rhythmologie: Diagnostik und Therapie (VHF & Synkopen)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Master Pocket-Leitlinie „Rhythmologie“ (Version 2025) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bietet eine umfassende Zusammenfassung des aktuellen Kenntnisstandes zur Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Sie bündelt die wichtigsten Empfehlungen verschiedener europäischer und nationaler Leitlinien in einem praxisorientierten Format.

Aufgrund der enormen Weiterentwicklung und zunehmenden Spezialisierung innerhalb der Kardiologie ist eine schnelle und leitliniengerechte Entscheidungsfindung im klinischen Alltag essenziell. Die Leitlinie zielt darauf ab, durch grafische Diagnose- und Therapiealgorithmen die Behandlung der häufigsten rhythmologischen Fragestellungen zu erleichtern.

Das Spektrum der Leitlinie umfasst unter anderem die kardiopulmonale Reanimation, das Management von Vorhofflimmern, supraventrikulären und ventrikulären Tachykardien sowie Synkopen. Zudem werden spezifische klinische Situationen wie Rhythmusstörungen in der Schwangerschaft, beim Sport und Fragen zur Fahreignung adressiert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass bei einer Breitkomplextachykardie ohne gesicherte Diagnose im Zweifel immer von einer ventrikulären Tachykardie (VT) ausgegangen werden sollte. Es wird davor gewarnt, bei unklarer Breitkomplextachykardie routinemäßig Verapamil zu verabreichen, da dies bei einer tatsächlichen VT zu einem hämodynamischen Kollaps führen kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird ein ICD zur Primärprävention bei Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz (NYHA II-III) und einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) von ≤ 35 % trotz optimaler medikamentöser Therapie empfohlen.

Bei einer hämodynamisch stabilen Schmalkomplextachykardie wird nach erfolglosen vagalen Manövern die intravenöse Gabe von Adenosin als Mittel der ersten Wahl empfohlen.

Die Leitlinie empfiehlt die Verwendung des CHA2DS2-VA-Scores zur Risikostratifizierung. Ab einem Score von 2 wird eine orale Antikoagulation dringend empfohlen.

Die Fahreignung hängt von der Ursache ab. Bei einer unklaren oder rezidivierenden Synkope besteht laut Leitlinie für Privatfahrer in der Regel eine Fahrkarenz von mindestens 6 Monaten, während Berufsfahrer meist dauerhaft ungeeignet sind, bis die Ursache sicher behoben ist.

AF-CARE steht für ein multidisziplinäres Management von Vorhofflimmern. Es beinhaltet das Management von Komorbiditäten (C), die Vermeidung von Schlaganfällen (A), die Rhythmus- und Frequenzkontrolle (R) sowie die regelmäßige Reevaluation (E).

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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