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Reanimation (CPR): BLS, ALS und Leitlinien-Empfehlungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Kreislaufstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen in Europa und stellt eine interdisziplinäre Herausforderung in der Akutmedizin dar. Die Überlebensrate bei Krankenhausentlassung mit einem günstigen neurologischen Outcome ist unter konventioneller kardiopulmonaler Reanimation (CPR) weiterhin niedrig.

Die Leitlinien des European Resuscitation Council (ERC) von 2021, kommentiert durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), aktualisieren die Empfehlungen zur Wiederbelebung. Sie betonen die Bedeutung von Laienreanimation, First-Responder-Systemen und Cardiac-Arrest-Zentren für das Überleben.

Der Fokus der Leitlinie liegt auf qualitativ hochwertigen Thoraxkompressionen, frühzeitiger Defibrillation und einer strukturierten Postreanimationsbehandlung. Zudem wird die Bedeutung der extrakorporalen CPR (eCPR) bei ausgewählten Patienten als Rescue-Therapie hervorgehoben.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass jede Unterbrechung der Herzdruckmassage den ischämischen Schaden verstärkt. Es wird strikt darauf hingewiesen, dass Pausen für Maßnahmen wie Intubation, Rhythmusanalyse oder Notfallsonographie maximal 5 bis 10 Sekunden dauern dürfen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie erfolgt die Gabe von 1 mg Adrenalin bei nicht-schockbaren Rhythmen frühestmöglich. Bei schockbaren Rhythmen wird es erstmals nach dem dritten Schock verabreicht und danach alle 3 bis 5 Minuten wiederholt.

Die Leitlinie empfiehlt eine Drucktiefe von 5 bis 6 cm. Die Frequenz sollte zwischen 100 und 120 Kompressionen pro Minute liegen.

Gemäß der Leitlinie soll die neurologische Prognosestellung frühestens 72 Stunden nach Rückkehr des Spontankreislaufs (ROSC) erfolgen. Es wird ein multimodaler Ansatz aus klinischer Untersuchung, EEG, Biomarkern und Bildgebung empfohlen.

Es wird eine Zieltemperatur von 32 bis 36 °C für mindestens 24 Stunden empfohlen. Zudem soll Fieber für mindestens 72 Stunden nach dem Ereignis strikt vermieden werden.

Eine extrakorporale Reanimation (eCPR) kann laut Leitlinie bei ausgewählten Patienten als Rescue-Therapie erwogen werden. Voraussetzungen sind oft ein beobachteter Kreislaufstillstand, Laienreanimation, eine Low-Flow-Zeit unter 60 Minuten und das Vorliegen einer reversiblen Ursache.

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Quelle: Leitlinien des European Resuscitation Council (ERC) zur kardiopulmonalen Reanimation 2021: Update und Kommentar (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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