Pneumovax 23: Indikation, Dosierung & Kontraindikation

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Information der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) beschreibt die Anwendung des Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoffs Pneumovax 23. Der Impfstoff richtet sich gegen 23 Pneumokokken-Arten, die für etwa 90 Prozent der durch diese Bakterien verursachten Erkrankungen verantwortlich sind.

Pneumokokken können schwere Infektionen wie Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen und Bakteriämien verursachen. Die Impfung wird eingesetzt, um die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers zur Bildung von Abwehrstoffen zu stimulieren.

Besonders gefährdet für schwere Verläufe sind ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen oder Immunschwäche. Auch Menschen ohne funktionierende Milz weisen ein stark erhöhtes Risiko auf und stellen eine wichtige Zielgruppe für die Immunisierung dar.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Fachinformation warnt ausdrücklich davor, den Impfstoff zwischen die Hautschichten (intradermal) oder in ein Blutgefäß (intravasal) zu verabreichen. Zudem wird betont, dass Personen mit erhöhtem Risiko (wie Asplenie) trotz erfolgter Impfung bei Infektionsverdacht umgehend ärztlich untersucht und antibiotisch behandelt werden müssen. Der Impfstoff bietet keinen absoluten Schutz vor allen Pneumokokken-Infektionen, insbesondere nicht vor milderen Verläufen wie Mittelohrentzündungen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation kann der Impfstoff zeitgleich mit einem Influenza-Impfstoff verabreicht werden. Es wird jedoch empfohlen, dafür unterschiedliche Injektionsstellen zu verwenden.

Eine Wiederholungsimpfung wird frühestens nach 3 Jahren empfohlen, da bei kürzeren Abständen das Risiko für Nebenwirkungen steigt. Bei Hochrisikopatienten erfolgt die zweite Dosis für gewöhnlich im Abstand von 3 bis 5 Jahren.

Das Dokument gibt an, dass der Impfstoff erst ab einem Alter von 2 Jahren verabreicht werden darf. Bei jüngeren Kindern wird kein zuverlässiger Immunschutz aufgebaut.

Es wird eine intramuskuläre oder tief subkutane Injektion empfohlen. Eine intravasale oder intradermale Gabe ist laut Herstellerangaben strikt zu vermeiden.

Zu den am häufigsten gemeldeten Reaktionen zählen lokale Beschwerden wie Schmerz, Rötung, Schwellung und Verhärtung an der Einstichstelle sowie Fieber. Diese Reaktionen können nach einer Wiederholungsimpfung häufiger auftreten.

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Quelle: AkdÄ: Information des PEI: Pneumokokken-Impfstoff Pneumovax® 23 in chinesischer Aufmachung eingeführt. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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