DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)KardiologieKardiologie

Perkutane Koronarintervention (PCI): Antithrombotika

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf dem Manual der Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie (AGIK) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Das Dokument dient als praxisorientierte Anwendungsempfehlung für interventionell tätige Ärzte im Herzkatheterlabor.

Die Leitlinie fasst den gegenwärtigen Kenntnisstand zur Durchführung der perkutanen Koronarintervention (PCI) zusammen. Dabei werden sowohl technische Aspekte der Prozedur als auch Indikationsstellungen bei chronischen und akuten Koronarsyndromen detailliert beschrieben.

Zusätzlich werden Empfehlungen zur periprozeduralen antithrombotischen Therapie sowie zum Management möglicher Komplikationen formuliert. Die Leitlinie betont zudem die Wichtigkeit interdisziplinärer Entscheidungsfindungen im Rahmen eines Heart-Teams.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Tritt während der Intervention eine Koronardissektion auf, warnt die Leitlinie ausdrücklich davor, den Koronardraht aus dem Zielgefäß zurückzuziehen. Es wird betont, dass bei einem erneuten Einbringen des Drahtes die große Gefahr besteht, das falsche Lumen zu sondieren und das Gefäß dadurch komplett zu verschließen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollte bei Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom (ACS) der radiale Zugangsweg gegenüber dem femoralen Zugang bevorzugt werden. Dies wird mit einem Überlebensvorteil und weniger Blutungskomplikationen begründet.

Die Leitlinie empfiehlt bei Patienten mit stabiler KHK standardmäßig eine duale Plättchenhemmung (DAPT) für 6 Monate. Bei einem hohen Blutungsrisiko kann eine Verkürzung auf 3 Monate oder im Einzelfall sogar auf 1 Monat erwogen werden.

Eine PCI stellt laut Leitlinie eine gleichwertige Alternative zur Bypassoperation bei Hauptstammstenosen mit einem niedrigen SYNTAX-Score (0 bis 22) dar. Bei einem Score ab 33 wird hingegen primär eine chirurgische Versorgung empfohlen.

Bei Patienten mit STEMI und Mehrgefäßerkrankung wird eine komplette Revaskularisation empfohlen. Diese kann laut Leitlinie entweder während der Indexprozedur, im initialen Krankenhausaufenthalt oder als geplanter Zweiteingriff erfolgen.

Für die Behandlung einer In-Stent-Restenose empfiehlt die Leitlinie den Einsatz von medikamentenbeschichteten Ballons (DCB) oder medikamentenfreisetzenden Stents (DES). Eine alleinige Ballondilatation wird aufgrund hoher Rezidivraten abgelehnt.

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Quelle: Manual der Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie (AGIK) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) Teil (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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