Mammakarzinom: Diagnostik, operative & Systemtherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Onkopedia|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Mammakarzinom ist der häufigste maligne Tumor der Frau mit einem mittleren Erkrankungsalter von etwa 64 Jahren. Die Prognose der Patientinnen wird maßgeblich vom Tumorstadium und der spezifischen Biologie der Erkrankung bestimmt.

In lokal begrenzten und lokal fortgeschrittenen Stadien ist der Therapieanspruch kurativ und umfasst ein multimodales Konzept aus Operation, Bestrahlung und medikamentöser Therapie. Im metastasierten Stadium steht die palliative Linderung von Symptomen und die Verlängerung der Überlebenszeit im Vordergrund.

Durch Fortschritte in der Früherkennung und Therapie ist die krebsspezifische Mortalität in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gesunken. Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt über alle Stadien hinweg bei etwa 87 Prozent.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie kann bei ein bis zwei positiven Sentinel-Lymphknoten auf eine komplette Axilladissektion verzichtet werden, sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind. Dies gilt bei Tumoren im Stadium T1 oder T2 mit geplanter brusterhaltender Operation und anschließender Bestrahlung. Ein routinemäßiger Verzicht in diesen Fällen reduziert die Morbidität durch Lymphödeme erheblich, ohne das Gesamtüberleben negativ zu beeinflussen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt eine Chemotherapie bei triple-negativem und HER2-positivem Mammakarzinom. Bei hormonrezeptorpositiven Tumoren wird die Indikation anhand von Risikofaktoren wie Tumorgröße, Lymphknotenbefall und Proliferationsrate (Ki67) gestellt.

Als Standard wird eine adjuvante endokrine Therapie für mindestens 5 Jahre empfohlen. Bei Patientinnen mit erhöhtem Rezidivrisiko kann laut Leitlinie eine erweiterte Therapie auf bis zu 10 Jahre erwogen werden.

Es werden regelmäßige klinische Untersuchungen sowie eine bildgebende Diagnostik der betroffenen und kontralateralen Brust (Mammographie, Sonographie) empfohlen. Eine routinemäßige apparative Suche nach Fernmetastasen bei asymptomatischen Patientinnen ist laut Leitlinie nicht indiziert.

Bei HER2-Überexpression wird eine zielgerichtete Therapie mit Trastuzumab für die Dauer von einem Jahr empfohlen. Diese wird in der Regel mit einer Chemotherapie kombiniert, wobei eine simultane Gabe mit Anthrazyklinen vermieden werden sollte.

Genexpressionsanalysen können laut Leitlinie zur Entscheidungsfindung bei Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem, HER2-negativem Tumor und unklarer Indikation zur Chemotherapie eingesetzt werden. Sie helfen dabei, das individuelle Rezidivrisiko genauer einzuschätzen.

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Quelle: Mammakarzinom der Frau (Onkopedia). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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