APC-Resistenz: Diagnostik der Faktor-V-Leiden-Mutation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Leitlinie von Gesundheit.gv.at beschreibt die APC-Resistenz als wichtigen Laborparameter zur Abklärung von Blutgerinnungsstörungen. Eine positive APC-Resistenz weist auf eine Faktor-V-Leiden-Mutation hin, bei der der Gerinnungsfaktor V nicht mehr durch aktiviertes Protein C (APC) gehemmt werden kann.

Dieser Gendefekt führt zu einer erhöhten Gerinnungsneigung des Blutes und steigert das Risiko für venöse Thrombosen. Die Prävalenz der Mutation in der Bevölkerung wird auf bis zu sieben Prozent geschätzt.

Physiologischerweise kontrollieren gerinnungshemmende Stoffe wie Antithrombin III, Protein C und Protein S die Blutgerinnung. Ein angeborener Mangel oder Defekt dieser Faktoren begünstigt die Entstehung einer tiefen Venenthrombose (TVT) oder Lungenembolie.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Hinweis der Leitlinie ist, dass eine tiefe Venenthrombose auch komplett ohne die typischen Beschwerden wie Schwellung, Druckschmerz oder bläuliche Verfärbung verlaufen kann. Zudem wird betont, dass bei einer akuten Thrombose eine strenge Bettruhe zumeist nicht erforderlich ist, langes Sitzen und Stehen jedoch konsequent vermieden werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Ein positives Ergebnis bedeutet laut Leitlinie, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Faktor-V-Leiden-Mutation vorliegt. Dieser Gendefekt führt zu einem erhöhten Risiko für venöse Thrombosen.

Die Leitlinie empfiehlt ein Screening bei wiederholten Beinvenenthrombosen, insbesondere in jüngerem Alter unter 40 Jahren. Auch wiederholte Lungeninfarkte oder Fehlgeburten stellen eine Indikation dar.

Bei einer nachweisbaren APC-Resistenz im Blut wird die Diagnose durch eine genetische Untersuchung bestätigt. Hierbei wird das Erbgut mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) untersucht.

Bei rezidivierenden Thrombosen nennt die Leitlinie niedermolekulare Heparine, Vitamin-K-Gegenspieler oder direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) als prophylaktische Therapieoptionen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Laborwert: APC-Resistance qualitativ (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.