Protein S (PSAK): Indikation und Thrombophiliescreening

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Leitlinie von Gesundheit.gv.at (2026) beschreibt die Bestimmung der Protein-S-Aktivität (PSAK) im Rahmen der Thrombophiliediagnostik. Protein S ist ein in der Leber gebildeter, Vitamin-K-abhängiger Eiweißstoff.

Zusammen mit Antithrombin III und Protein C wirkt es als natürlicher Hemmstoff der Blutgerinnung. Ein Mangel an diesen Faktoren kann zu einer gesteigerten Blutgerinnungsneigung und somit zu Thrombosen führen.

Eine tiefe Venenthrombose (TVT) birgt die Gefahr, dass sich ein Blutgerinnsel ablöst. Dies kann in weiterer Folge zu einer lebensbedrohlichen Pulmonalembolie führen.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Interpretation erniedrigter PSAK-Werte muss eine bestehende Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten berücksichtigt werden, da diese einen erworbenen Protein-S-Mangel verursachen. Zudem weist die Leitlinie darauf hin, dass bei einer tiefen Venenthrombose eine strenge Bettruhe in den meisten Fällen nicht erforderlich ist.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt ein Screening bei wiederholten Beinvenenthrombosen, insbesondere vor dem 40. Lebensjahr. Auch wiederholte Pulmonalembolien oder Fehlgeburten stellen eine Indikation dar.

Neben Protein S, Protein C und Antithrombin III umfasst das Screening die APC-Resistenz und die Lupushemmstoffdiagnostik. Zusätzlich wird die Bestimmung von Homocystein im Blut angeführt.

Ein Mangel kann angeboren sein oder durch einen Vitamin-K-Mangel beziehungsweise Lebererkrankungen erworben werden. Auch die Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten führt zu erniedrigten Werten.

Zur Diagnostik werden laut Leitlinie die Anamnese, die Bestimmung der D-Dimere sowie eine Ultraschalluntersuchung herangezogen. In bestimmten Fällen erfolgt eine Phlebographie mit Kontrastmittel.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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