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Kardiovaskuläres Monitoring: Indikation und Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Konsensuspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), DGINA und DGIIN befasst sich mit dem Monitoring kardiovaskulärer Notfallpatienten. In der Notaufnahme stellen diese Patienten eine interdisziplinäre Herausforderung dar, da Überwachungsressourcen begrenzt sind und gleichzeitig eine hohe Patientensicherheit gewährleistet werden muss.

Die Leitlinie betont, dass geschultes Fachpersonal das wichtigste Element der Überwachung darstellt. Neben apparativen Verfahren stehen die klinische Einschätzung und die Beurteilung der Dynamik nach Therapieeinleitung im Zentrum des Monitorings.

Ziel ist es, zeitnah die richtige Zielstation für die Weiterbehandlung zu identifizieren. Für instabile Patienten, die ein erweitertes Monitoring benötigen, wird eine Verlegung auf eine Intensivstation innerhalb von einer Stunde angestrebt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie weist darauf hin, dass pulssynchrone Bewegungen (beispielsweise bei einer Reanimation) oder eine fehlende Pulswelle bei mechanischer Kreislaufunterstützung die Pulsoxymetrie verfälschen können. Es wird daher empfohlen, die Sauerstoffsättigung stets im Zusammenhang mit der Pulskurve zu interpretieren. Zudem wird betont, dass die Anlage eines erweiterten Monitorings bei einem STEMI den Transport ins Herzkatheterlabor keinesfalls verzögern darf.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollte für die kontinuierliche EKG-Überwachung mindestens ein 5-Pol-Kabel verwendet werden. Es wird empfohlen, am Monitor die Ableitungen II und V5 zu wählen, da sich hiermit ischämiebedingte Veränderungen am besten detektieren lassen.

Die Leitlinie empfiehlt bei Patienten mit einer Hochrisikosynkope ein kontinuierliches Monitoring für mindestens 6 Stunden. Dieses sollte aufrechterhalten werden, bis die definitive Ursache geklärt ist.

Ein invasives Blutdruckmonitoring wird unter anderem bei einem kardiogenen Schock oder einem hypertensiven Notfall mit Endorganschäden empfohlen. Auch bei der Notwendigkeit einer intravenösen Blutdruckeinstellung über eine Spritzenpumpe ist dieses Verfahren laut Leitlinie indiziert.

Es wird empfohlen, bei Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom innerhalb von 10 Minuten nach Erstvorstellung ein 12-Kanal-EKG abzuleiten. Die ärztliche Auswertung soll ebenfalls in diesem engen Zeitfenster erfolgen.

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Quelle: Monitoring kardiovaskulärer Notfallpatienten in der Notaufnahme Konsensuspapier der DGK, DGINA und DGIIN (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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