BfArM2013

JEXT Adrenalin-Autoinjektor: Rückruf und Fehlfunktion

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Adrenalin-Autoinjektoren sind essenzielle Notfallmedikamente zur Akutbehandlung der Anaphylaxie. Eine zuverlässige und sofortige Wirkstoffabgabe ist in solchen Situationen lebensrettend.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informierte im Jahr 2013 in einem Rote-Hand-Brief über einen Qualitätsmangel beim JEXT® Adrenalin-Autoinjektor der Firma ALK-Abelló Arzneimittel GmbH.

Der Rückruf erfolgte vorsorglich auf Patientenebene, da ein potenziell lebensbedrohliches Risiko bei der Anwendung im Notfall identifiziert wurde. Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation des BfArM.

Empfehlungen

Identifiziertes Risiko

Der Rote-Hand-Brief warnt vor einem Qualitätsmangel, der im anaphylaktischen Notfall zu einem Therapieversagen führen kann. Es wird auf das Risiko einer eventuellen Nichtabgabe der Adrenalinlösung bei der Auslösung des Injektors hingewiesen.

Rückruf betroffener Chargen

Laut BfArM-Information ruft die Herstellerfirma vorsorglich spezifische Chargen des JEXT® Adrenalin-Autoinjektors in Deutschland zurück. Der Rückruf umfasst insgesamt fünf Chargen in zwei verschiedenen Dosierungsstärken.

Handlungsempfehlung zur Chargenprüfung

Da die Kurzinformation des BfArM die exakten Chargennummern nicht direkt auflistet, wird auf das Originaldokument verwiesen. Die spezifischen betroffenen Chargen sind laut Mitteilung dem vollständig versendeten Rote-Hand-Brief (PDF) zu entnehmen.

Dosierung

Die folgende Tabelle fasst die vom Rückruf betroffenen Stärken und die jeweilige Anzahl der Chargen gemäß der BfArM-Information zusammen:

JEXT® StärkeWirkstoffAnzahl betroffener Chargen
300 MikrogrammAdrenalin4 Chargen
150 MikrogrammAdrenalin1 Charge
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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird empfohlen, bei Patienten mit verordnetem JEXT® Adrenalin-Autoinjektor die Chargennummern anhand des originalen Rote-Hand-Briefs zu überprüfen, um ein potenzielles Therapieversagen im Notfall zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM besteht das Risiko einer eventuellen Nichtabgabe der Adrenalinlösung bei der Anwendung im anaphylaktischen Notfall. Dies stellt einen Qualitätsmangel dar, der lebensbedrohlich sein kann.

Der Rückruf betrifft insgesamt fünf Chargen. Davon sind vier Chargen der Stärke 300 Mikrogramm und eine Charge der Stärke 150 Mikrogramm betroffen.

Die spezifischen betroffenen Chargennummern sind direkt im versendeten Rote-Hand-Brief der Firma ALK-Abelló Arzneimittel GmbH angegeben. Das BfArM verweist für den genauen Abgleich auf dieses Originaldokument.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu JEXT® Adrenalin-Autoinjektor: Rückruf auf Patientenebene wegen Qualitätsmangel (BfArM, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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