Fastjekt Rückruf: Rote-Hand-Brief BfArM
Hintergrund
Dieser Artikel basiert auf dem kurzen Quelltext des Rote-Hand-Briefs des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2017.
Fastjekt und Fastjekt Junior (Wirkstoff Epinephrin/Adrenalin) sind Autoinjektoren, die zur Notfallbehandlung von schweren allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) eingesetzt werden. Die Meda Pharma GmbH & Co. KG hat in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Darmstadt einen freiwilligen Rückruf für diese Präparate veranlasst.
Grund für die Maßnahme ist eine mögliche Funktionsstörung bei einzelnen Chargen der Autoinjektoren. Dies könnte im Notfall eine korrekte Adrenalinabgabe verhindern.
Empfehlungen
Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende Kerninformationen zum Rückruf:
Betroffene Präparate
Der Rückruf betrifft in Deutschland spezifische Chargen der folgenden Adrenalin-Autoinjektoren:
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Fastjekt (N1)
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Fastjekt Junior (N1 und N2)
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Betroffene Pharmazentralnummern (PZN): 03680917, 00581250 und 09738919
Vorgehen für den Austausch
Patienten, die einen Autoinjektor der betroffenen Chargen besitzen, sollen diesen über ihre Apotheke gegen einen neuen Injektor austauschen.
Das BfArM weist ausdrücklich darauf hin, dass für diesen Austausch in der Apotheke eine ärztliche Verschreibung vorgelegt werden muss. Ärzte sind somit in den Austauschprozess eingebunden, um die lückenlose Notfallversorgung der Patienten sicherzustellen.
💡Praxis-Tipp
Das BfArM betont, dass Patienten für den Austausch der betroffenen Fastjekt-Autoinjektoren in der Apotheke zwingend ein neues ärztliches Rezept benötigen. Es wird empfohlen, betroffene Patienten unbürokratisch und zeitnah mit einer neuen Verschreibung zu versorgen, um die Notfallbereitschaft bei Anaphylaxie-Risiko lückenlos aufrechtzuerhalten.
Häufig gestellte Fragen
Laut Rote-Hand-Brief erfolgt der Rückruf einzelner Chargen aufgrund einer möglichen Funktionsstörung der Autoinjektoren. Dies wird als freiwillige Maßnahme des Herstellers in Abstimmung mit den Behörden durchgeführt.
Der Rückruf umfasst Präparate mit den Pharmazentralnummern (PZN) 03680917, 00581250 und 09738919.
Patienten sollen den Austausch über ihre Apotheke abwickeln. Das BfArM weist darauf hin, dass hierfür zwingend eine neue ärztliche Verschreibung vorgelegt werden muss.
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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Fastjekt®/Fastjekt® Junior: Rückruf einzelner Chargen wegen möglicher Funktionsstörung (BfArM, 2017). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.