BfArM2026

Emerade® Adrenalin-Pen: Rote-Hand-Brief Aktivierungsfehler

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief des BfArM vom 09.12.2019 zu Emerade® (Wirkstoff: Adrenalin). Emerade-Fertigpens werden zur Notfallbehandlung von schweren allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) eingesetzt.

Die Warnung thematisiert das Risiko eines initialen Aktivierungsfehlers bei der Anwendung der Fertigpens. Dieses Problem tritt laut Meldung insbesondere dann auf, wenn die Pens zuvor bei zu hohen Temperaturen gelagert wurden.

Das Dokument aktualisiert die Sicherheitshinweise zu diesem Thema. Gleichzeitig wird der vorherige Rote-Hand-Brief vom 02.10.2019 von der Herstellerfirma offiziell zurückgezogen.

Empfehlungen

Die Mitteilung formuliert folgende Kernempfehlungen für den Umgang mit Emerade®-Fertigpens:

Austausch der Fertigpens

  • Es wird empfohlen, Emerade-Fertigpens, die bei zu hohen Temperaturen gelagert wurden, gegen Fertigpens anderer Hersteller auszutauschen.

  • Voraussetzung für den Austausch ist die Verfügbarkeit von Alternativpräparaten auf dem Markt.

  • Es wird ausdrücklich betont, dass es sich bei dieser Maßnahme nicht um einen offiziellen Rückruf handelt.

Patientenkommunikation

  • Ärzte werden gebeten, ihre Patienten über das Risiko des Aktivierungsfehlers zu informieren.

  • Bei Bedarf wird die Ausstellung einer Neuverordnung für einen alternativen Adrenalin-Autoinjektor empfohlen.

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💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Hinweis für die Praxis ist die proaktive Aufklärung von Anaphylaxie-Patienten über die korrekte Lagerung ihrer Adrenalin-Autoinjektoren. Da der Aktivierungsfehler bei Emerade® mit zu hohen Lagertemperaturen assoziiert ist, wird empfohlen, bei Verdacht auf Hitzeexposition zeitnah ein Ersatzpräparat eines anderen Herstellers zu verordnen.

Häufig gestellte Fragen

Der Rote-Hand-Brief warnt vor einem initialen Aktivierungsfehler der Emerade-Fertigpens. Dieses Problem kann auftreten, wenn die Pens bei zu hohen Temperaturen gelagert wurden.

Laut BfArM handelt es sich ausdrücklich nicht um einen Rückruf der Emerade-Fertigpens. Es wird lediglich ein Austausch bei fehlerhafter Lagerung empfohlen.

Es wird empfohlen, betroffene Patienten über das Risiko zu informieren. Bei Bedarf sollte eine Neuverordnung für einen Adrenalin-Pen eines anderen Herstellers ausgestellt werden.

Die Lagerung bei zu hohen Temperaturen wird als Ursache für die initialen Aktivierungsfehler der Pens identifiziert. Daher wird bei Verdacht auf Hitzeexposition ein Austausch empfohlen.

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Quelle: siehe Rote-Hand-Brief vom 09.12.2019 (BfArM, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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