JAK-Inhibitoren: Rote-Hand-Brief zu MACE & Malignomen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2023 zu Janus-Kinase (JAK)-Inhibitoren. Betroffen sind die Wirkstoffe Abrocitinib (Cibinqo), Filgotinib (Jyseleca), Baricitinib (Olumiant), Upadacitinib (Rinvoq) und Tofacitinib (Xeljanz).

Hintergrund der Warnung sind Studiendaten, die bei Personen mit rheumatoider Arthritis und bestimmten Risikofaktoren eine erhöhte Inzidenz schwerwiegender Nebenwirkungen zeigten. Im Vergleich zu TNF-alpha-Inhibitoren wurde eine erhöhte Rate an malignen Erkrankungen, schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen, schweren Infektionen und venösen Thromboembolien (VTE) sowie eine erhöhte Mortalität beobachtet.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat diese Risiken in einem Bewertungsverfahren analysiert. Laut Rote-Hand-Brief werden diese unerwünschten Wirkungen nun als Klasseneffekt für alle JAK-Inhibitoren bei der Behandlung entzündlicher und dermatologischer Erkrankungen eingestuft.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt des Rote-Hand-Briefs ist die Einstufung der kardiovaskulären, infektiologischen und onkologischen Risiken als Klasseneffekt aller JAK-Inhibitoren. Es wird empfohlen, vor jeder Neuverordnung oder Weiterbehandlung insbesondere die Raucheranamnese und das Alter kritisch zu evaluieren, da bei diesen Gruppen primär nach Behandlungsalternativen gesucht werden soll.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Sicherheitswarnung betrifft dies die Wirkstoffe Abrocitinib (Cibinqo), Filgotinib (Jyseleca), Baricitinib (Olumiant), Upadacitinib (Rinvoq) und Tofacitinib (Xeljanz).

Im Vergleich zu TNF-alpha-Inhibitoren wurde eine erhöhte Inzidenz von Malignomen, schweren kardiovaskulären Ereignissen, schweren Infektionen und venösen Thromboembolien beobachtet. Zudem zeigte sich in Studien eine erhöhte Mortalität.

Der Rote-Hand-Brief empfiehlt, JAK-Inhibitoren bei aktiven Rauchern und ehemaligen Langzeitrauchern nur dann einzusetzen, wenn keine geeignete Behandlungsalternative zur Verfügung steht.

Es wird für alle behandelten Personen eine regelmäßige Hautuntersuchung empfohlen. Dies dient der frühzeitigen Erkennung möglicher maligner Hautveränderungen.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu JAK-Kinase-Inhibitoren: Minimierung der Risiken für maligne Erkrankungen, schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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