Tofacitinib (Xeljanz): Kardiovaskuläre & Tumorrisiken

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Tofacitinib (Xeljanz) ist ein Immunsuppressivum, das zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis sowie bei Colitis ulcerosa eingesetzt wird.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst in einer Drug Safety Mail einen Rote-Hand-Brief aus dem Jahr 2021 zusammen. Dieser basiert auf den Ergebnissen der randomisierten, kontrollierten Studie ORAL Surveillance (A3921133).

In dieser Studie wurde die Sicherheit von Tofacitinib im direkten Vergleich zu TNF-alpha-Inhibitoren untersucht. Die Studienpopulation bestand aus Patienten mit rheumatoider Arthritis ab 50 Jahren, die mindestens einen weiteren kardiovaskulären Risikofaktor aufwiesen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Therapieplanung mit Tofacitinib wird eine sorgfältige Anamnese bezüglich der Rauchgewohnheiten empfohlen. Da das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Malignome bei aktuellen und ehemaligen Rauchern signifikant erhöht ist, sollte bei dieser Patientengruppe primär nach Behandlungsalternativen gesucht werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ zeigte eine klinische Studie ein erhöhtes Risiko für Myokardinfarkte und maligne Erkrankungen unter Tofacitinib. Dieses Risiko wurde im direkten Vergleich mit TNF-alpha-Inhibitoren festgestellt.

Der Rote-Hand-Brief warnt insbesondere vor einer erhöhten Inzidenz von Lungenkrebs und Lymphomen. Für den nicht-melanozytären Hautkrebs (NMSC) wurde hingegen keine Erhöhung im Vergleich zu TNF-alpha-Inhibitoren beobachtet.

Es wird empfohlen, das Medikament bei Patienten über 65 Jahren, Rauchern (auch ehemaligen) sowie bei Vorliegen kardiovaskulärer oder onkologischer Risikofaktoren nur bei Fehlen von Alternativen einzusetzen.

Gemäß den Daten der ORAL Surveillance Studie scheinen die kardiovaskulären und malignen Risiken bei beiden untersuchten Dosierungen (zweimal täglich 5 mg und 10 mg) zu bestehen.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu ▼ Xeljanz® (Tofacitinib): Erhöhtes (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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