Gestationsdiabetes (GDM): Frühscreening und Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Evidenzbericht des IQWiG untersucht den Nutzen eines Frühscreenings auf Gestationsdiabetes mellitus (GDM). Im Fokus stehen Schwangere mit mindestens einem Risikofaktor, aber ohne bekannten präexistenten Diabetes.

Verglichen wird ein frühes Screening vor der 24. Schwangerschaftswoche (SSW) mit dem regulären Screening ab der 24. SSW. Ziel ist es, die Datenlage für die Aktualisierung der interdisziplinären S3-Leitlinie zu GDM aufzubereiten.

Der Bericht wertet vier randomisierte kontrollierte Studien aus. Dabei werden sowohl einstufige als auch zweistufige Screening-Verfahren hinsichtlich maternaler und fetaler Endpunkte betrachtet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass ein frühes Screening auf Gestationsdiabetes zu Überdiagnosen führen kann. Schwangere könnten eine Diagnose und Behandlung erhalten, die bei einem regulären späten Screening nie aufgefallen wäre und möglicherweise keine klinische Relevanz gehabt hätte.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG-Bericht untersucht das Frühscreening vor der 24. Schwangerschaftswoche bei Frauen mit Risikofaktoren. Der Bericht formuliert jedoch keine eigene Empfehlung, sondern weist auf potenziell erhöhte Risiken wie eine höhere fetale Mortalität hin.

Laut IQWiG-Auswertung zeigt ein frühes zweistufiges Screening einen signifikanten Nachteil bei der fetalen und neonatalen Mortalität. Zudem wird das Risiko einer Überdiagnose und einer potenziell unnötigen Behandlung betont.

Der Evidenzbericht stellt fest, dass es keinen signifikanten Unterschied in der Kaiserschnittrate zwischen einem frühen und einem regulären späten Screening gibt. Dies gilt sowohl für einstufige als auch für zweistufige Testverfahren.

Gemäß den ausgewerteten Studien zeigt sich kein signifikanter Unterschied bezüglich "Large for gestational Age" (LGA) zwischen frühem und spätem Screening. Die Vertrauenswürdigkeit dieser Evidenz wird als hoch eingestuft.

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Quelle: IQWiG V24-03: Evidenzrecherche zur S3-Leitlinie Gestationsdiabetes mellitus (GDM), Diagnostik, Therapie und Nachsorge (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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