Gestationsdiabetes (GDM): Therapie und Glukoseziele

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DDG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S2e-Leitlinie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) aus dem Jahr 2021 behandelt die Betreuung von Schwangeren mit vorbestehendem Typ-1- oder Typ-2-Diabetes. Ziel ist die Optimierung der maternalen und fetalen Outcomes.

Der vorliegende Leitlinienreport dokumentiert primär die methodische Entstehung und Konsentierung der Empfehlungen. Er enthält zudem spezifische, im Konsensverfahren überarbeitete Kernempfehlungen zur medikamentösen Therapie und Überwachung.

Die Zielgruppe umfasst Fachärzte für Diabetologie, Gynäkologie, Pädiatrie sowie Perinatalmediziner. Die Empfehlungen basieren auf einer systematischen Literaturrecherche und formalen Konsensusverfahren.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass die ASS-Prophylaxe zur Verhinderung einer Präeklampsie rechtzeitig vor der 16. Schwangerschaftswoche (16+0 SSW) begonnen werden soll. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Gabe bei 35+0 SSW zwingend beendet werden soll, anstatt sie bis zur Geburt fortzuführen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie können sowohl Humaninsuline als auch kurz- und langwirksame Insulinanaloga eingesetzt werden. Bei strengen Therapiezielen werden Analoga aufgrund des geringeren Hypoglykämierisikos bevorzugt.

Die Leitlinie nennt als mögliche Gründe ein Nichterreichen der Therapieziele, das Dämmerungsphänomen oder einen unregelmäßigen Tagesablauf wie Schichtarbeit. Voraussetzung ist die Beherrschung der intensivierten Insulintherapie durch die Patientin.

Es wird eine Dosierung von 150 mg Aspirin pro Tag empfohlen. Die Einnahme soll vor der 16. Schwangerschaftswoche beginnen und bei 35+0 SSW abgesetzt werden.

Die Leitlinie empfiehlt eine engmaschige, einstündliche Kontrolle der Blutglukosewerte unter der Geburt. Ziel ist es, Werte zwischen 90 und 126 mg/dl zu halten.

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Quelle: DDG: Leitlinienreport 3. Auflage pdf (DDG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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