Koronare Herzkrankheit (KHK): DMP-Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Leitliniensynopse des IQWiG dient der Aktualisierung des Disease-Management-Programms (DMP) für die koronare Herzkrankheit (KHK). Sie vergleicht die bisherigen DMP-Anforderungen mit aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien.

Die KHK ist durch atherosklerotische Plaques in den Herzkranzgefäßen gekennzeichnet, was zu einer Ischämie des Herzmuskels führen kann. Klinisch wird zwischen dem akuten Koronarsyndrom (ACS) und dem chronischen Koronarsyndrom (CCS) unterschieden.

Ziel der strukturierten Behandlung im Rahmen des DMP ist es, die Sterblichkeit und kardiovaskuläre Morbidität zu senken. Zudem soll die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten durch eine leitliniengerechte Therapie verbessert werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitliniensynopse hebt hervor, dass bei Vorliegen eines Diabetes mellitus und einer koronaren Mehrgefäßerkrankung die Bypass-Operation der perkutanen Koronarintervention vorzuziehen ist. Zudem wird betont, dass die Wahl des Revaskularisationsverfahrens bei komplexen Befunden stets interdisziplinär im Herz-Team erfolgen sollte.

Häufig gestellte Fragen

Die Nationale VersorgungsLeitlinie empfiehlt einen LDL-Zielwert von unter 70 mg/dl sowie eine Reduktion um mindestens 50 Prozent. Die europäische Leitlinie rät zu einem noch strengeren Zielwert von unter 55 mg/dl.

Nach einem akuten Koronarsyndrom wird in der Regel eine duale Thrombozytenaggregationshemmung für 12 Monate empfohlen. Bei elektiver Stent-Implantation beim chronischen Koronarsyndrom wird meist eine Dauer von 6 Monaten angeraten.

Laut den zitierten Leitlinien wird bei Vorliegen einer KHK und eines Typ-2-Diabetes der Einsatz von SGLT-2-Hemmern oder GLP-1-Rezeptor-Agonisten empfohlen. Diese Wirkstoffklassen haben einen nachgewiesenen Nutzen zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse.

Das Belastungs-EKG wird primär zur Beurteilung von Belastungstoleranz, Symptomen und Blutdruckverhalten empfohlen. Zum rein diagnostischen Ausschluss einer KHK wird es gegenüber bildgebenden Verfahren als nachrangig eingestuft.

Bei Nebenwirkungen wird empfohlen, zunächst die Dosis zu reduzieren oder auf ein anderes Statinpräparat zu wechseln. Wird die maximale Statindosis nicht toleriert, wird die zusätzliche Gabe von Ezetimib angeraten.

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Quelle: IQWiG V22-04: Leitliniensynopse für die Aktualisierung des DMP koronare Herzkrankheit (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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