Uterusmyom: MRgFUS-Therapie und Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet das Potenzial der Magnetresonanztomografie-gesteuerten hochfokussierten Ultraschalltherapie (MRgFUS-TUF) zur Behandlung des Uterusmyoms. Es handelt sich um ein Addendum zu vorherigen Aufträgen, um zusätzliche Studien in die Bewertung einzubeziehen.

Ziel der Untersuchung war es festzustellen, ob die Methode eine klinische Wirksamkeit aufweist und ob sie patientenrelevante Vorteile bietet. Dabei wurden insbesondere die Aspekte Invasivität und Fertilität im Vergleich zu etablierten Verfahren untersucht.

Als relevante Vergleichsinterventionen definiert der Bericht die Uterusarterienembolisation (UAE) sowie die Myomektomie. Auf Basis der ermittelten Ergebnisse wurden zudem Eckpunkte für eine mögliche Erprobungsstudie formuliert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Aspekt aus dem IQWiG-Bericht betrifft die Aufklärung von Frauen mit Kinderwunsch. Da sich aus den ausgewerteten Daten kein Vorteil der MRgFUS-TUF bezüglich der Lebendgeburtenrate gegenüber etablierten Verfahren ableiten lässt, wird deutlich, dass die Methode nicht primär mit dem Versprechen einer verbesserten Fertilität im Vergleich zur Myomektomie kommuniziert werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht führt die Behandlung innerhalb von sechs Monaten zu einer durchschnittlichen Reduktion des Myomvolumens um etwa 30 Prozent. Im Vergleich dazu vergrößern sich unbehandelte Myome im selben Zeitraum um etwa 20 Prozent.

Der Bericht gibt für die MRgFUS-TUF eine mittlere Krankenhausverweildauer von lediglich 6 bis 9 Stunden an. Dies stellt eine deutliche Verkürzung gegenüber der Uterusarterienembolisation (ca. 60 Stunden) und der Myomektomie (ca. 86 Stunden) dar.

Die Zeit bis zur Rückkehr zu normalen Aktivitäten wird in den ausgewerteten Studien mit durchschnittlich 2,3 Tagen angegeben. Damit ist die Erholungsphase laut Bericht signifikant kürzer als bei etablierten chirurgischen oder interventionellen Verfahren.

Der Bericht konnte anhand der vorliegenden Daten keinen Vorteil der MRgFUS-TUF hinsichtlich der Fertilität oder der Lebendgeburtenrate feststellen. Die Raten unterschieden sich nicht erkennbar von denen nach einer Myomektomie oder Uterusarterienembolisation.

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Quelle: IQWiG E14-14: Magnetresonanztomografie-gesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung des Uterusmyoms (Addendum zu den Aufträgen E14-04 und E14-05) (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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