Guselkumab bei Morbus Crohn: Dosierung und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der aktuelle IQWiG-Bericht bewertet den Zusatznutzen von Guselkumab bei erwachsenen Personen mit mittelschwerem bis schwerem aktiven Morbus Crohn.

Die Bewertung unterscheidet zwei Populationen: Personen mit unzureichendem Ansprechen oder Unverträglichkeit auf eine konventionelle Therapie und solche mit Versagen einer vorherigen Biologikatherapie.

Als Datengrundlage für die Bewertung dienen die randomisierten, kontrollierten Studien GALAXI 1, GALAXI 2 und GALAXI 3, in denen Guselkumab mit Ustekinumab verglichen wurde.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Erhaltungstherapie mit Guselkumab ist zu beachten, dass bei unzureichendem therapeutischem Ansprechen nach der Induktionsphase eine Dosiserhöhung auf 200 mg subkutan alle 4 Wochen möglich ist. In den Zulassungsstudien war diese Eskalationsmöglichkeit nicht vorgesehen, was laut IQWiG eine potenzielle Unterdosierung im Studienverlauf darstellte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG gibt es einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen gegenüber Ustekinumab. Dieser basiert auf Verbesserungen in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.

Nein, für diese Population ist ein Zusatznutzen laut IQWiG-Bericht nicht belegt. In den Studien zeigten sich hier keine signifikanten Vorteile gegenüber der Vergleichstherapie.

Die Induktion erfolgt entweder mit 200 mg intravenös oder 400 mg subkutan in den Wochen 0, 4 und 8. Die Erhaltungstherapie wird standardmäßig mit 100 mg subkutan alle 8 Wochen fortgeführt.

Es wird empfohlen, die Leberenzymwerte (ALT und AST) zu Beginn und im weiteren Verlauf routinemäßig zu überprüfen. In Studien wurden Erhöhungen der hepatischen Transaminasen beobachtet.

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Quelle: IQWiG A25-75: Guselkumab (Morbus Crohn) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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