Risankizumab bei Morbus Crohn: Indikation und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet in diesem Addendum neu eingereichte Daten zur Behandlung des mittelschweren bis schweren aktiven Morbus Crohn mit Risankizumab. Grundlage ist der zweite Datenschnitt der randomisierten kontrollierten Studie SEQUENCE.

Die Bewertung fokussiert sich auf erwachsene Patientinnen und Patienten, die auf eine vorherige Therapie mit einem Biologikum unzureichend angesprochen haben, das Ansprechen verloren haben oder dieses nicht vertragen. Als zweckmäßige Vergleichstherapie diente in der Studie der Wirkstoff Ustekinumab.

Für die Patientengruppe, die bisher nur auf konventionelle Therapien unzureichend angesprochen hat, wurden keine neuen Daten vorgelegt. Für diese Gruppe bleibt es bei der bisherigen Bewertung ohne belegten Zusatznutzen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht beschränkt sich der festgestellte Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen von Risankizumab auf Patientinnen und Patienten, die bereits ein Versagen unter einer vorherigen Biologika-Therapie gezeigt haben. Für Personen, die lediglich auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben, gilt ein Zusatznutzen mangels vorgelegter Daten weiterhin als nicht belegt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG gibt es einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen bei Erwachsenen, die zuvor auf ein Biologikum unzureichend angesprochen haben. Bei alleinigem Versagen einer konventionellen Therapie ist ein Zusatznutzen nicht belegt.

In der zugrundeliegenden SEQUENCE-Studie wurde Risankizumab direkt mit dem Interleukin-Inhibitor Ustekinumab verglichen.

Der IQWiG-Bericht stellt einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen im Bereich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität fest. Dies zeigte sich sowohl im IBDQ-Gesamtscore als auch im körperlichen Summenscore des SF-36.

Die vorgelegten Daten zu Nebenwirkungen waren laut IQWiG methodisch eingeschränkt und nicht vollständig verwertbar. Es ergaben sich aus den Auswertungen jedoch keine Anhaltspunkte für einen relevant höheren Schaden durch Risankizumab.

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Quelle: IQWiG A23-40: Risankizumab (Morbus Crohn) – Addendum zum Auftrag A22-133 (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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