IQWiG2019Dermatologie

Risankizumab (Plaque-Psoriasis): Dosierung und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht aus dem Jahr 2019 bewertet den Zusatznutzen von Risankizumab bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Die Bewertung erfolgt im Rahmen der frühen Nutzenbewertung nach § 35a SGB V.

Das Dokument unterscheidet zwei Fragestellungen basierend auf der Vorbehandlung der Erkrankten. Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für jede Gruppe spezifisch festgelegt.

Für die Bewertung wurden randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit einer Mindestdauer von 24 Wochen herangezogen. Insbesondere die Studien UltIMMa-1 und UltIMMa-2 bildeten die Datengrundlage für die Bewertung bei vorbehandelten Personen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Aspekt der Nutzenbewertung ist die strikte Unterscheidung der Patientengruppen nach Vorbehandlung. Ein beträchtlicher Zusatznutzen ist nur für Personen belegt, die auf eine vorherige systemische Therapie unzureichend angesprochen haben oder diese nicht vertrugen. Bei systemtherapienaiven Personen ohne Eignung für konventionelle Therapien gilt der Zusatznutzen mangels passender Studiendaten gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie als nicht belegt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht besteht ein Beleg für einen beträchtlichen Zusatznutzen bei Personen, die auf eine vorherige systemische Therapie unzureichend angesprochen haben. Bei erstmaliger systemischer Therapie ist der Zusatznutzen mangels geeigneter Studiendaten nicht belegt.

Die Bewertung vergleicht Risankizumab bei vorbehandelten Personen mit Ustekinumab. Dies entspricht einer der vom G-BA festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapien für diese Indikation.

Die empfohlene Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion in Woche 0 und Woche 4. Danach erfolgt die Erhaltungstherapie alle 12 Wochen.

Es wird empfohlen, ein Absetzen der Behandlung in Erwägung zu ziehen, wenn nach 16 Wochen kein Ansprechen auf die Therapie erkennbar ist.

Eine absolute Kontraindikation stellen klinisch relevante aktive Infektionen wie eine aktive Tuberkulose dar. Vor Therapiebeginn ist ein entsprechendes Screening durchzuführen.

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Quelle: IQWiG A19-41: Risankizumab (Plaque-Psoriasis) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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