IQWiG2021Rheumatologie

Guselkumab bei Psoriasis-Arthritis (PsA): Zusatznutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG aus dem Jahr 2021 bewertet den Zusatznutzen von Guselkumab bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis. Die Bewertung bezieht sich auf Betroffene, die auf eine vorangegangene krankheitsmodifizierende antirheumatische Therapie (DMARD) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.

Die Nutzenbewertung unterscheidet zwei Fragestellungen basierend auf der Vortherapie. Die erste Gruppe umfasst bDMARD-naive Personen nach Versagen einer konventionellen DMARD-Therapie. Die zweite Gruppe besteht aus Patientinnen und Patienten, die bereits unzureichend auf biologische DMARDs (bDMARDs) angesprochen haben.

Guselkumab ist ein monoklonaler Antikörper gegen Interleukin-23. Er kann laut Zulassung als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat (MTX) eingesetzt werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der fehlende Beleg eines Zusatznutzens durch das IQWiG beruht primär auf methodischen Einschränkungen der eingereichten Dossiers und nicht zwingend auf einer fehlenden klinischen Wirksamkeit. Es wird im Bericht darauf hingewiesen, dass in den vorgelegten Studien zur Plaque-Psoriasis spezifische Gelenkendpunkte fehlten und indirekte Vergleiche durch frühe Therapiewechsel (Early Escape) stark verzerrt waren.

Häufig gestellte Fragen

Laut der IQWiG-Nutzenbewertung ist ein Zusatznutzen für Guselkumab bei Psoriasis-Arthritis weder für bDMARD-naive noch für bDMARD-vorbehandelte Patientinnen und Patienten belegt. Grund hierfür sind fehlende krankheitsspezifische Endpunkte in den Studien sowie methodische Mängel bei indirekten Vergleichen.

Ja, dem Bericht zufolge ist Guselkumab für die Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Methotrexat (MTX) zugelassen.

Die im Bericht zitierte Zulassungsdosierung für Guselkumab beträgt 100 mg subkutan zu den Wochen 0 und 4, gefolgt von einer Erhaltungsdosis alle 8 Wochen.

Das IQWiG bemängelt, dass diese Studien primär für Plaque-Psoriasis konzipiert waren. Es wurden keine spezifischen Endpunkte zur Psoriasis-Arthritis-Symptomatik (wie geschwollene Gelenke oder Enthesitis) erhoben, weshalb der Nutzen für diese Indikation nicht bewertbar war.

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Quelle: IQWiG A20-112: Guselkumab (Psoriasis-Arthritis) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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