IQWiG2025Onkologie

Repotrectinib (NTRK-Genfusion): Therapie & Zusatznutzen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2025 eine Nutzenbewertung für den Wirkstoff Repotrectinib durchgeführt. Bewertet wird der Einsatz als Monotherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit fortgeschrittenen soliden Tumoren, die eine Neurotrophe-Tyrosin-Rezeptor-Kinase(NTRK)-Genfusion aufweisen.

Die Zielpopulation wird in zwei Gruppen unterteilt: Patientinnen und Patienten ohne vorherige NTRK-Inhibitor-Therapie, für die andere Optionen ausgeschöpft sind, sowie solche mit vorheriger NTRK-Inhibitor-Therapie. Die Bewertung erfolgt gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie.

Für die Bewertung reichte der pharmazeutische Unternehmer Daten aus der einarmigen TRIDENT-1-Studie ein. Da keine direkten oder indirekten Vergleiche mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorgelegt wurden, konnte das IQWiG den Zusatznutzen nicht quantifizieren.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht setzt die zielgerichtete Therapie mit Repotrectinib zwingend eine molekulare Diagnostik voraus. Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachweis der NTRK-Genfusion mittels eines validierten In-vitro-Diagnostikums (bevorzugt mit CE-Kennzeichnung) erfolgen muss, bevor eine Behandlung eingeleitet wird.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht den Zusatznutzen von Repotrectinib mangels geeigneter Vergleichsdaten als nicht belegt an. Der Hersteller reichte lediglich Daten aus einer einarmigen Studie (TRIDENT-1) ein, die keinen direkten Vergleich zulassen.

Bei Patienten ohne vorherige NTRK-Therapie definiert der G-BA eine individualisierte Therapie bestehend aus Larotrectinib, Entrectinib oder Best Supportive Care. Bei vorbehandelten Patienten wird Best Supportive Care als Vergleichstherapie herangezogen.

Die Jahrestherapiekosten für Repotrectinib belaufen sich laut Bericht auf rund 115.000 Euro im ersten Jahr. Ab dem zweiten Behandlungsjahr steigen sie auf etwa 117.000 Euro.

Das Medikament wird als Monotherapie bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab 12 Jahren eingesetzt. Voraussetzung ist das Vorliegen eines fortgeschrittenen soliden Tumors mit NTRK-Genfusion.

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Quelle: IQWiG A25-58: Repotrectinib Repotrectinib (solide Tumoren mit einer Neurotrophen-Tyrosin-Rezeptor-Kinase[NTRK]-Genfusion) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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