IQWiG2025Onkologie

Capivasertib: Zusatznutzen bei HR+/HER2- Mammakarzinom

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einem Addendum (A25-26) den Zusatznutzen von Capivasertib in Kombination mit Fulvestrant bewertet. Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen mit HR-positivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom.

Voraussetzung für die Therapie ist das Vorliegen einer PIK3CA-, AKT1- oder PTEN-Alteration. Zudem muss ein Rezidiv oder eine Progression der Erkrankung während oder nach einer endokrinen Therapie aufgetreten sein.

Die Bewertung unterscheidet zwei zentrale Fragestellungen basierend auf der Vortherapie. Dies betrifft einerseits Patientinnen mit rein (neo-)adjuvanter Vortherapie und andererseits Patientinnen mit Vortherapie im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Zusatznutzen von Capivasertib hängt laut IQWiG-Bewertung essenziell vom Zeitpunkt der endokrinen Vortherapie ab. Ein beträchtlicher Zusatznutzen ist nur bei Patientinnen belegt, die bereits im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium endokrin vorbehandelt wurden. Bei einer rein (neo-)adjuvanter Vortherapie überwiegen hingegen die Nebenwirkungen ohne Nachweis eines Überlebensvorteils.

Häufig gestellte Fragen

Die Therapie richtet sich an Patientinnen mit nachgewiesenen PIK3CA-, AKT1- oder PTEN-Alterationen. Dies gilt laut IQWiG für das HR-positive, HER2-negative fortgeschrittene oder metastasierte Mammakarzinom.

Das IQWiG sieht für diese Patientengruppe einen Beleg für einen beträchtlichen Zusatznutzen. Ausschlaggebend hierfür ist ein signifikanter Vorteil beim Gesamtüberleben im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie.

Die Auswertungen zeigen vermehrt gastrointestinale Beschwerden wie Diarrhö, Stomatitis und Übelkeit. Zudem wird in den Studiendaten ein häufigeres Auftreten von makulo-papulösen Hautausschlägen beschrieben.

Nein, für Patientinnen mit ausschließlich (neo-)adjuvanter endokriner Vortherapie sieht das IQWiG einen Anhaltspunkt für einen geringeren Nutzen. Es zeigte sich in den Daten kein Überlebensvorteil, während gleichzeitig mehr Nebenwirkungen auftraten.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: IQWiG A25-26: Capivasertib (Mammakarzinom) - Addendum zum Projekt A24-105 (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.