Trastuzumab deruxtecan: HER2-low Mammakarzinom Therapie
Hintergrund
Dieser Artikel basiert auf dem IQWiG-Addendum A25-116 zur Nutzenbewertung von Trastuzumab deruxtecan. Der Bericht untersucht den Einsatz bei Patientinnen und Patienten mit inoperablem oder metastasiertem Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-low oder HER2-ultralow Brustkrebs.
Voraussetzung für diese Therapie ist, dass die Betroffenen bereits mindestens eine endokrine Therapie in der metastasierten Situation erhalten haben. Zudem darf eine weitere endokrine Therapie als nächste Therapielinie nicht mehr infrage kommen.
Die Bewertung vergleicht Trastuzumab deruxtecan mit einer Chemotherapie nach ärztlicher Maßgabe. Als Vergleichstherapien wurden in der zugrundeliegenden DESTINY-Breast06-Studie Capecitabin, Paclitaxel oder nab-Paclitaxel eingesetzt.
💡Praxis-Tipp
Der IQWiG-Bericht hebt das erhöhte Risiko für interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und Pneumonitis unter Trastuzumab deruxtecan hervor. Es wird indirekt deutlich, dass bei der Therapieüberwachung ein besonderes Augenmerk auf respiratorische Symptome sowie auf das Blutbild, insbesondere hinsichtlich Thrombozytopenie und Anämie, gelegt werden muss.
Häufig gestellte Fragen
Laut IQWiG-Bericht wird es bei inoperablem oder metastasiertem HR-positivem, HER2-low oder HER2-ultralow Mammakarzinom eingesetzt. Voraussetzung ist eine vorherige endokrine Therapie in der metastasierten Situation.
Die im Bericht genannte Standarddosierung beträgt 5,4 mg/kg Körpergewicht intravenös. Die Gabe erfolgt an Tag 1 eines 21-Tage-Zyklus.
Der Bericht zeigt signifikante Nachteile unter anderem bei interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD), Übelkeit, Erbrechen und Alopezie. Zudem traten schwere Thrombozytopenien und Anämien häufiger auf.
Das IQWiG stellt einen signifikanten Vorteil beim Gesamtüberleben für Patientinnen und Patienten unter 65 Jahren fest. Bei älteren Personen ab 65 Jahren zeigte sich in der Auswertung kein signifikanter Unterschied zur Chemotherapie.
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Quelle: IQWiG A25-116: Trastuzumab deruxtecan (Mammakarzinom) - Addendum zum Projekt A25-54 (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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