IQWiG2023Onkologie

Trastuzumab-Deruxtecan: Therapie bei Mammakarzinom

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A22-80 bewertet den Zusatznutzen von Trastuzumab-Deruxtecan bei erwachsenen Personen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Mammakarzinom. Die Bewertung bezieht sich auf Betroffene, die bereits mindestens eine gegen HER2 gerichtete Vorbehandlung erhalten haben.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Trastuzumab Emtansin festgelegt. Die Datengrundlage der Bewertung bildet die offene, randomisierte Phase-3-Studie DESTINY-Breast03.

Das IQWiG weist auf Unsicherheiten bezüglich der Übertragbarkeit der Studienergebnisse auf den deutschen Versorgungsalltag hin. Dies liegt unter anderem an einer umfangreicheren Vorbehandlung der Studienpopulation im Vergleich zu den aktuellen Leitlinienempfehlungen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt das Risiko für interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) und Pneumonitis unter Trastuzumab-Deruxtecan hervor. Es wird beschrieben, dass bei Auftreten einer symptomatischer ILD ab Grad 2 die Therapie dauerhaft abgesetzt und umgehend mit Kortikosteroiden behandelt werden muss. Eine engmaschige Überwachung auf respiratorische Symptome wird als essenziell erachtet.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung ist ein Zusatznutzen für Personen ab 65 Jahren nicht belegt. Es zeigte sich in dieser Altersgruppe kein statistisch signifikanter Überlebensvorteil gegenüber Trastuzumab Emtansin.

Das Anwendungsgebiet umfasst Personen, die bereits mindestens eine gegen HER2 gerichtete Vorbehandlung erhalten haben. In der bewerteten Zulassungsstudie waren die Teilnehmenden zuvor mit Trastuzumab und einem Taxan behandelt worden.

Die empfohlene Dosis beträgt 5,4 mg/kg Körpergewicht und wird alle drei Wochen als intravenöse Infusion verabreicht. Die erste Infusion dauert 90 Minuten, Folgeinfusionen können bei guter Verträglichkeit auf 30 Minuten verkürzt werden.

Der Bericht verweist auf die Notwendigkeit, die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) vor Therapiebeginn und in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Fällt die LVEF unter 40 % oder um mehr als 20 % ab, ist das Medikament dauerhaft abzusetzen.

Nein, die Vorgaben besagen, dass die Dosis nach einer toxizitätsbedingten Reduktion nicht wieder erhöht werden darf. Die Therapie muss dann auf der niedrigeren Dosisstufe fortgeführt werden.

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Quelle: IQWiG A22-80: Trastuzumab-Deruxtecan (Mammakarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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