IQWiG2023Onkologie

Trastuzumab-Deruxtecan: HER2-low-Mammakarzinom Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) bewertet den Zusatznutzen von Trastuzumab-Deruxtecan. Das Dokument bezieht sich auf die Behandlung von erwachsenen Personen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-low-Brustkrebs.

Voraussetzung für diese Therapie ist, dass die Betroffenen bereits eine Chemotherapie in der metastasierten Situation erhalten haben. Alternativ muss während oder innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der adjuvanten Chemotherapie ein Rezidiv aufgetreten sein.

Die Bewertung vergleicht Trastuzumab-Deruxtecan mit einer zweckmäßigen Vergleichstherapie nach ärztlicher Maßgabe. Zu den Vergleichsoptionen zählen unter anderem Capecitabin, Eribulin, Vinorelbin oder eine Anthrazyklin- beziehungsweise Taxan-haltige Therapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont die Notwendigkeit einer antiemetischen Begleitbehandlung vor jeder Dosis von Trastuzumab-Deruxtecan. Da in den Studien ein relevanter Anteil an Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkung auftrat, wird eine konsequente Prophylaxe mit Antiemetika wie 5-Hydroxytryptaminrezeptor-Antagonisten oder Steroiden empfohlen. Zudem wird ein engmaschiges Monitoring auf pulmonale Symptome angeraten, um eine interstitielle Lungenerkrankung frühzeitig zu erkennen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist das Medikament für erwachsene Personen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-low-Brustkrebs zugelassen. Voraussetzung ist eine vorherige Chemotherapie in der metastasierten Situation oder ein Rezidiv kurz nach adjuvanter Chemotherapie.

Die Bewertung attestiert einen Anhaltspunkt für einen erheblichen Zusatznutzen bei Personen ohne viszerale Erkrankung. Bei Vorliegen einer viszeralen Erkrankung wird ein beträchtlicher Zusatznutzen festgestellt.

Der Bericht nennt unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö und eine verminderte Thrombozytenzahl als relevante Nebenwirkungen. Zudem wird vor dem Risiko einer interstitiellen Lungenerkrankung gewarnt.

Die empfohlene Dosis beträgt laut zitierten Studienangaben 5,4 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Die Verabreichung erfolgt als intravenöse Infusion an Tag 1 eines 21-Tage-Zyklus.

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Quelle: IQWiG A23-07: Trastuzumab-Deruxtecan (Mammakarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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