IQWiG2024Onkologie

Fruquintinib bei mKRK: Indikation und Zusatznutzen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in der Dossierbewertung A24-74 den Zusatznutzen von Fruquintinib untersucht. Der Wirkstoff wird als Monotherapie bei erwachsenen Personen mit metastasierendem Kolorektalkarzinom (mKRK) eingesetzt.

Die Anwendung kommt für Betroffene infrage, die bereits mit verfügbaren Standardtherapien behandelt wurden. Dazu zählen Fluoropyrimidin-, Oxaliplatin- und Irinotecan-basierte Chemotherapien sowie Anti-VEGF- und Anti-EGFR-Arzneimittel.

Zudem muss die Erkrankung nach einer Behandlung mit Trifluridin/Tipiracil oder Regorafenib fortgeschritten sein. Alternativ ist der Einsatz möglich, wenn diese Vortherapien nicht vertragen wurden. Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde Best Supportive Care (BSC) festgelegt.

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💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass die Therapie bei Personen dauerhaft abgesetzt werden muss, die eine reduzierte Dosis von 3 mg einmal täglich nicht vertragen. Zudem wird betont, dass Fruquintinib das Potenzial für fetale Schädigungen aufweist, weshalb während der Behandlung und für mindestens zwei Wochen nach der letzten Dosis eine äußerst zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber Best Supportive Care. Dies basiert primär auf einem signifikanten Vorteil beim Gesamtüberleben.

Laut Bewertung müssen Betroffene mit Fluoropyrimidin-, Oxaliplatin- und Irinotecan-basierten Chemotherapien sowie Anti-VEGF- und Anti-EGFR-Arzneimitteln vorbehandelt sein. Zudem muss ein Progress unter Trifluridin/Tipiracil oder Regorafenib vorliegen oder eine Unverträglichkeit bestehen.

Die Standarddosis beträgt 5 mg einmal täglich über 21 aufeinanderfolgende Tage, gefolgt von einer 7-tägigen Pause. Ein vollständiger Behandlungszyklus umfasst somit 28 Tage.

Der Bericht verzeichnet unter anderem ein erhöhtes Risiko für das Hand-Fuß-Syndrom, Bluthochdruck, Diarrhö und Stomatitis. Bei inakzeptabler Toxizität ist eine stufenweise Dosisreduktion auf bis zu 3 mg täglich vorgesehen.

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Quelle: IQWiG A24-74: Fruquintinib (Kolorektalkarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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