IQWiG2024Onkologie

Elacestrant bei Mammakarzinom: Zusatznutzen, Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die IQWiG-Dossierbewertung A23-104 untersucht den Zusatznutzen von Elacestrant (Orserdu) bei der Behandlung des Mammakarzinoms. Der Wirkstoff wird als Monotherapie bei postmenopausalen Frauen sowie Männern eingesetzt.

Die Indikation umfasst das Östrogenrezeptor(ER)-positive, HER2-negative, lokal fortgeschrittene oder metastasierte Mammakarzinom. Eine zwingende Voraussetzung für die Therapie ist das Vorliegen einer aktivierenden ESR1-Mutation.

Zudem muss die Erkrankung der Betroffenen nach mindestens einer endokrinen Therapielinie fortgeschritten sein. Diese Vortherapie muss zwingend einen CDK4/6-Inhibitor beinhaltet haben.

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💡Praxis-Tipp

Laut Dossierbewertung wird die Wirksamkeit und Sicherheit von Elacestrant maßgeblich durch CYP3A4-Interaktionen beeinflusst. Es wird darauf hingewiesen, dass bei zwingender Gabe von CYP3A4-Inhibitoren eine strikte Dosisreduktion von Elacestrant erforderlich ist. Zudem wird betont, dass die Therapie zwingend den vorherigen Nachweis einer aktivierenden ESR1-Mutation voraussetzt.

Häufig gestellte Fragen

Die empfohlene Dosis beträgt laut Fachinformation 345 mg einmal täglich. Die Einnahme wird fortgesetzt, solange ein klinischer Nutzen festzustellen ist oder bis inakzeptable Toxizitäten auftreten.

Das IQWiG bewertet den Zusatznutzen von Elacestrant sowohl für Frauen als auch für Männer als nicht belegt. Die vorgelegten Studiendaten wurden aufgrund methodischer Mängel und post-hoc durchgeführter Patientenausschlüsse als nicht bewertbar eingestuft.

Ja, die Zulassung setzt den Nachweis einer aktivierenden ESR1-Mutation voraus. In der Zulassungsstudie wurde diese Mutation mittels Liquid-Biopsy aus dem Blutplasma bestimmt.

Bei leichter Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei mittelschwerer Störung (Child-Pugh B) wird eine Reduktion auf 258 mg täglich empfohlen, während die Gabe bei schwerer Insuffizienz nicht empfohlen wird.

Eine versäumte Dosis kann innerhalb von 6 Stunden nachgeholt werden. Sind mehr als 6 Stunden vergangen, wird empfohlen, die Dosis an diesem Tag auszulassen und am Folgetag zur gewohnten Zeit fortzufahren.

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Quelle: IQWiG A23-104: Elacestrant (Mammakarzinom; = 1 Vortherapie) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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