IQWiG2019Onkologie

Abemaciclib + Fulvestrant: Mammakarzinom-Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant. Die Bewertung bezieht sich auf Frauen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs.

Für die Nutzenbewertung wurde die Patientengruppe anhand des Menopausenstatus sowie einer eventuellen endokrinen Vortherapie in vier Fragestellungen (A1, A2, B1, B2) unterteilt. Als Datengrundlage diente primär die randomisierte, kontrollierte Studie MONARCH 2.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont, dass in der Zulassungsstudie initial eine zu hohe Dosis (200 mg statt 150 mg Abemaciclib) eingesetzt wurde. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Überdosierung maßgeblich zu der beobachteten hohen Rate an Therapieabbrüchen und schweren Nebenwirkungen wie Diarrhö und Neutropenie beigetragen haben könnte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung ist ein Zusatznutzen nicht belegt. Für postmenopausale Frauen gibt es aufgrund vermehrter Nebenwirkungen sogar Anhaltspunkte für einen geringeren Nutzen im Vergleich zur Monotherapie mit Fulvestrant.

Die zugelassene Dosis beträgt 150 mg zweimal täglich in Kombination mit einer endokrinen Therapie.

Der Bericht nennt Diarrhö, Infektionen, Neutropenie, Anämie und Fatigue als sehr häufige unerwünschte Ereignisse. Besonders Diarrhö trat im ersten Behandlungsmonat gehäuft auf.

Gemäß Zulassung ist dies möglich, wobei die Therapie mit einem LHRH-Agonisten kombiniert werden sollte. Das IQWiG bemängelt jedoch, dass für diese spezifische Patientengruppe keine geeigneten Studiendaten vorgelegt wurden.

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Quelle: IQWiG A18-73: Abemaciclib in Kombination mit Fulvestrant (Mammakarzinom) - Nutzenbewertung gemäß §35a SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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