IQWiG2022Kardiologie

Empagliflozin bei HFpEF: Indikation und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist ein Addendum zur Nutzenbewertung von Empagliflozin. Er befasst sich mit der Behandlung der symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF).

Grundlage der Bewertung ist die EMPEROR-Preserved-Studie. In diesem Addendum wurden nachgereichte Daten des pharmazeutischen Unternehmers zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität und zur renalen Morbidität analysiert.

Empagliflozin wurde in der Studie jeweils in Kombination mit einer optimierten Standardtherapie gegen Placebo plus Standardtherapie verglichen. Die optimierte Standardtherapie diente der Behandlung von Grunderkrankungen wie Hypertonie oder Diabetes mellitus.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass der bewertete Zusatznutzen von Empagliflozin bei HFpEF stark vom Vorliegen spezifischer Begleiterkrankungen abhängt. Bei Personen mit Typ-2-Diabetes, aber ohne chronische Nierenerkrankung, gilt ein Zusatznutzen als nicht belegt. Zudem wird betont, dass sich der positive Effekt auf die Nierenfunktion in dieser Auswertung spezifisch auf die Vermeidung akuter Nierenschädigungen bezieht.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht zeigen die Analysen des KCCQ-Fragebogens keine signifikanten Verbesserungen durch Empagliflozin. Dies gilt für alle untersuchten Domänen wie körperliche, psychische und soziale Einschränkungen.

Die Auswertung der EMPEROR-Preserved-Studie zeigt einen signifikanten Vorteil von Empagliflozin bei der Vermeidung akuter Nierenschädigungen. Daraus wird im Bericht ein Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen abgeleitet.

Gemäß der Bewertung ist ein Zusatznutzen bei der Patientengruppe mit Typ-2-Diabetes, aber ohne gleichzeitige chronische Nierenerkrankung, nicht belegt. Bei anderen Konstellationen gibt es Anhaltspunkte für einen Zusatznutzen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: IQWiG A22-86: Empagliflozin (Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion) – Addendum zum Auftrag A22-39 (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.