IQWiG2021Kardiologie

Dapagliflozin bei Herzinsuffizienz: HFrEF-Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist ein Addendum zur Nutzenbewertung A20-113. Er untersucht den Zusatznutzen von Dapagliflozin bei Erwachsenen mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion.

Hintergrund der erneuten Prüfung waren nachgereichte Daten des pharmazeutischen Unternehmers zur DAPA-HF-Studie. Diese umfassten klärende Informationen zu Beobachtungszeiträumen sowie neue Responderanalysen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie dient eine optimierte Standardtherapie. Diese umfasst die Behandlung der Herzinsuffizienz sowie zugrunde liegender Erkrankungen wie Hypertonie, koronare Herzkrankheit oder Diabetes mellitus.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Beurteilung der Lebensqualität unter Dapagliflozin ist laut IQWiG-Bericht darauf zu achten, dass nur klinisch spürbare Veränderungen relevant sind. Eine Verbesserung im KCCQ-OSS wird erst ab einem Schwellenwert von 15 Punkten (15 % der Skalenspannweite) als hinreichend sicheres Responsekriterium für einen Zusatznutzen gewertet. Kleinere Veränderungen von beispielsweise 5 Punkten fließen nicht in die positive Nutzenbewertung ein.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen bei symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion. Dies gilt für die Kombination von Dapagliflozin mit einer optimierten Standardtherapie.

Laut Bewertung zeigt sich ein statistisch signifikanter Vorteil in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, gemessen mit dem KCCQ-OSS-Fragebogen. Es wurde eine klinisch relevante Verbesserung um mindestens 15 Punkte beobachtet.

Nein, der Endpunkt der Gesamthospitalisierung wurde für die Nutzenbewertung nicht herangezogen. Der Bericht stützt sich stattdessen auf den krankheitsspezifischeren Endpunkt der Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz.

Die Gesamtauswertung zeigt einen Anhaltspunkt für einen geringeren Schaden im Bereich der schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (SUEs). Dies betrifft unter anderem Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums.

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Quelle: IQWiG A21-44: Dapagliflozin (Herzinsuffizienz) - Addendum zum Auftrag A20-113 (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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