IQWiG2022Kardiologie

Empagliflozin bei HFpEF: Therapie und klinischer Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A22-39 bewertet den Zusatznutzen von Empagliflozin bei Erwachsenen mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF). Eine HFpEF wird in diesem Kontext durch eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) von über 40 Prozent definiert.

Die Bewertung basiert maßgeblich auf der placebokontrollierten Doppelblindstudie EMPEROR-Preserved. Darin wurde Empagliflozin zusätzlich zu einer optimierten Standardtherapie der zugrundeliegenden Erkrankungen untersucht.

Da für die HFpEF bislang kaum spezifische Therapien existieren, kommt der Behandlung von Begleiterkrankungen wie Hypertonie, Typ-2-Diabetes (T2DM) und chronischer Nierenerkrankung (CKD) eine besondere Bedeutung zu. Der Bericht analysiert die Daten daher differenziert nach diesen Subgruppen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass der Zusatznutzen von Empagliflozin bei HFpEF stark von den vorliegenden Begleiterkrankungen abhängt. Es wird hervorgehoben, dass bei Vorliegen eines Typ-2-Diabetes ohne gleichzeitige chronische Nierenerkrankung der Zusatznutzen formal als nicht belegt gilt, da die Standardtherapie in der Zulassungsstudie nicht den aktuellen deutschen Leitlinien entsprach.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht definiert die Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) durch eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) von über 40 Prozent. Dies schließt formal auch die Herzinsuffizienz mit geringgradig eingeschränkter Ejektionsfraktion (HFmrEF) mit ein.

Laut der IQWiG-Bewertung zeigte sich in der EMPEROR-Preserved-Studie kein statistisch signifikanter Unterschied bei der Gesamtmortalität oder der kardiovaskulären Mortalität im Vergleich zu Placebo.

Die Bewertung stellt eine signifikante Reduktion der Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz fest. Zudem wurde ein geringeres Auftreten von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (SUEs) dokumentiert.

Der Bericht zitiert die Fachinformation, wonach eine Therapie bis zu einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) von 20 ml/min/1,73 m² begonnen oder fortgesetzt werden kann. Bei terminaler Niereninsuffizienz oder Dialyse wird die Anwendung nicht empfohlen.

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Quelle: IQWiG A22-39: Empagliflozin (Herzinsuffizienz) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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