IQWiG2022Kardiologie

Vericiguat (Herzinsuffizienz): Dosierung & Zusatznutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung von Vericiguat beauftragt. Der Wirkstoff wird zur Behandlung von Erwachsenen mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion eingesetzt. Voraussetzung ist, dass die betroffenen Personen nach einem kürzlich aufgetretenen Dekompensationsereignis, das eine intravenöse Therapie erforderte, stabilisiert wurden.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde eine optimierte Standardtherapie festgelegt. Diese umfasst die Behandlung der Herzinsuffizienz sowie zugrunde liegender Erkrankungen wie Hypertonie, koronare Herzkrankheit oder Diabetes mellitus.

Die Bewertung basiert maßgeblich auf der VICTORIA-Studie. In dieser placebokontrollierten, randomisierten Studie wurde Vericiguat zusätzlich zur Standardtherapie untersucht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Bericht ist bei der Therapie mit Vericiguat besonders auf das Risiko einer symptomatischen Hypotonie zu achten. Es wird betont, dass bei Verträglichkeitsproblemen wie einem systolischen Blutdruck unter 90 mmHg eine vorübergehende Dosisreduktion oder das Absetzen des Medikaments erwogen werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Bericht wird Vericiguat bei Erwachsenen mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion eingesetzt. Voraussetzung ist eine vorherige Stabilisierung nach einem Dekompensationsereignis mit intravenöser Therapie.

Die Startdosis beträgt gemäß den Angaben 2,5 mg einmal täglich. Bei guter Verträglichkeit wird die Dosis alle zwei Wochen verdoppelt, bis die Erhaltungsdosis von 10 mg erreicht ist.

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen ausschließlich für Patientinnen und Patienten unter 75 Jahren. Für Personen ab 75 Jahren ist ein Zusatznutzen nicht belegt.

Bei einer eGFR ab 15 ml/min/1,73 m² ist laut Bericht keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Werten unter 15 ml/min/1,73 m² oder bei Dialysepflichtigkeit wird die Behandlung jedoch nicht empfohlen.

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Quelle: IQWiG A21-120: Vericiguat (Herzinsuffizienz) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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