IQWiG2022Onkologie

Metastasiertes TNBC: Pembrolizumab-Zusatznutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein Addendum zur Nutzenbewertung von Pembrolizumab beim Mammakarzinom veröffentlicht. Es handelt sich um eine Ergänzung zum Auftrag A21-145 im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Im Fokus steht die Behandlung von erwachsenen Personen mit lokal rezidivierendem, nicht resezierbarem oder metastasierendem triple-negativen Mammakarzinom (TNBC). Voraussetzung für die Therapie ist ein PD-L1-exprimierender Tumor mit einem Combined Positive Score (CPS) von mindestens 10.

Die betroffenen Personen dürfen zuvor keine Chemotherapie zur Behandlung der metastasierenden Erkrankung erhalten haben. Als Datengrundlage für die Bewertung diente die randomisierte kontrollierte Studie KEYNOTE 355.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass die Studienergebnisse zur Kombinationstherapie mit Pembrolizumab auf Personen mit einem guten Allgemeinzustand (ECOG-Status 0 oder 1) basieren. Es wird betont, dass die Übertragbarkeit des festgestellten Zusatznutzens auf Personen mit einem ECOG-Status von 2 oder schlechter unklar bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung gibt es für Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen. Dies gilt für das lokal rezidivierende oder metastasierende TNBC mit einer PD-L1-Expression (CPS von mindestens 10).

Der Bericht zeigt keinen statistisch signifikanten Unterschied bei den Therapieabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie. Ein höherer oder geringerer Schaden durch die Kombinationstherapie ist laut IQWiG nicht belegt.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom G-BA eine anthrazyklin- und/oder taxanhaltige systemische Therapie festgelegt. In der Auswertung wurden spezifisch Paclitaxel und nab-Paclitaxel betrachtet.

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Quelle: IQWiG A22-36: Pembrolizumab (Mammakarzinom, triple-negativ, lokal rezidiviert/metastasiert, in Kombination mit Chemotherapie) – Addendum zum Auftrag A21-145 (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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