IQWiG2023Onkologie

Pembrolizumab (Zervixkarzinom): Zusatznutzen Erstlinie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Zervixkarzinom im persistierenden, rezidivierenden oder metastasierenden Stadium erfordert wirksame systemische Therapieansätze. Pembrolizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der als Immun-Checkpoint-Inhibitor wirkt. Er wird bei Tumoren mit einer PD-L1-Expression (Combined Positive Score ≥ 1) eingesetzt.

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie (mit oder ohne Bevacizumab). Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen in der Erstlinientherapie sowie nach vorheriger Chemotherapie.

Als Datengrundlage für die Erstlinientherapie dient die randomisierte, doppelblinde Phase-3-Studie KEYNOTE-826. Für die Zweitlinientherapie wurden vom pharmazeutischen Unternehmer keine verwertbaren Daten vorgelegt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht ist bei der Aufklärung der Patientinnen besonders auf das erhöhte Risiko für schwere immunvermittelte Nebenwirkungen und Hauterkrankungen (CTCAE-Grad ≥ 3) hinzuweisen. Zudem wird betont, dass sich die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Patientinnen ab 65 Jahren unter der Kombinationstherapie im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie verschlechtern kann.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen erheblichen Zusatznutzen in der Erstlinientherapie, sofern eine platinbasierte Standard-Chemotherapie geeignet ist. Dies basiert auf einem signifikant verlängerten Gesamtüberleben in der Zulassungsstudie.

Die Zulassung umfasst erwachsene Patientinnen mit persistierendem, rezidivierendem oder metastasierendem Zervixkarzinom. Voraussetzung ist laut Fachinformation, dass der Tumor PD-L1 exprimiert (Combined Positive Score ≥ 1).

Die empfohlene Dosis beträgt 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen als intravenöse Infusion. Es wird in Kombination mit einer Chemotherapie (mit oder ohne Bevacizumab) verabreicht.

Für Patientinnen, die bereits eine Erstlinienchemotherapie erhalten haben, ist ein Zusatznutzen laut IQWiG nicht belegt. Für diese Gruppe wurden im Rahmen der Nutzenbewertung keine verwertbaren Studiendaten eingereicht.

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Quelle: IQWiG A22-70: Pembrolizumab (Zervixkarzinom) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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