Ertugliflozin bei Diabetes mellitus Typ 2: Zusatznutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Ertugliflozin. Der Wirkstoff wird zur Behandlung von Erwachsenen mit unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes mellitus als Ergänzung zu Diät und Bewegung eingesetzt.

Die Bewertung erfolgte im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Der G-BA unterteilte die Zielpopulation in acht verschiedene Fragestellungen, abhängig von Vortherapien und kardiovaskulären Begleiterkrankungen.

Der pharmazeutische Unternehmer reichte Daten aus den Studien VERTIS SU und VERTIS CV ein. Beide Studien wurden vom IQWiG jedoch als ungeeignet für die Ableitung eines Zusatznutzens eingestuft.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht ist bei der Kombination von Ertugliflozin mit Insulin oder Insulin-Sekretagoga (wie Sulfonylharnstoffen) auf ein erhöhtes Hypoglykämierisiko zu achten. Es wird darauf hingewiesen, dass in diesen Fällen eine Dosisreduktion des Insulins oder des Sulfonylharnstoffs notwendig sein kann. Zudem wird eine routinemäßige vorbeugende Fußpflege empfohlen, da unter SGLT2-Inhibitoren vermehrt Amputationen der unteren Gliedmaßen beobachtet wurden.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG waren die vorgelegten Studien methodisch ungeeignet. Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde nicht adäquat umgesetzt und leitliniengerechte Begleitmedikationen fehlten.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg einmal täglich am Morgen. Bei guter Verträglichkeit und weiterem Bedarf an Blutzuckersenkung kann die Dosis auf 15 mg erhöht werden.

Der Beginn einer Therapie wird bei einer eGFR unter 45 ml/min/1,73 m2 nicht empfohlen. Fällt die eGFR anhaltend unter 30 ml/min/1,73 m2, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Der Bericht weist darauf hin, dass die Behandlung bei größeren chirurgischen Eingriffen oder akuten schweren Erkrankungen unterbrochen werden sollte. Dies dient der Minimierung des Risikos für eine diabetische Ketoazidose.

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Quelle: IQWiG A21-158: Ertugliflozin (Diabetes mellitus Typ 2) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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