IQWiG2015Dermatologie

Secukinumab: Zusatznutzen bei Plaque-Psoriasis

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A15-20 bewertet den Zusatznutzen von Secukinumab bei erwachsenen Personen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Die Bewertung unterscheidet zwei Fragestellungen basierend auf der Vorbehandlung.

Fragestellung A umfasst Betroffene, die für eine systemische Therapie infrage kommen. Fragestellung B richtet sich an Personen mit unzureichendem Ansprechen oder Kontraindikationen gegenüber anderen systemischen Therapien.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde für Gruppe A eine patientenindividuell optimierte Standardtherapie festgelegt. Für Gruppe B diente Ustekinumab als Vergleichstherapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont, dass bei der Bewertung von Psoriasis-Therapien eine Studiendauer von mindestens 24 Wochen essenziell ist, um den Zusatznutzen valide zu beurteilen. Kürzere Beobachtungszeiträume von 12 bis 16 Wochen werden bei dieser chronischen Erkrankung als methodisch unzureichend eingestuft. Zudem wird darauf hingewiesen, dass als patientenrelevanter Endpunkt für eine Remission primär der PASI 100 (vollständige Symptomfreiheit) herangezogen wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung ist ein Zusatznutzen von Secukinumab im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie weder für therapienaive noch für vorbehandelte Personen belegt. Die vorliegenden Studiendaten zeigten keine signifikanten Vorteile gegenüber Ustekinumab oder waren methodisch unzureichend.

Der Bericht lehnte den Vergleich ab, da die eingeschlossenen Studien nur eine Dauer von 12 bis 16 Wochen aufwiesen. Für die chronische Plaque-Psoriasis wird eine Mindeststudiendauer von 24 Wochen gefordert.

Die Bewertung stuft ausschließlich eine Verbesserung des PASI-Scores um 100 % (PASI 100) als eindeutig patientenrelevant ein. Geringere Verbesserungen (PASI 75 oder PASI 90) wurden nicht herangezogen, da hierbei weiterhin beeinträchtigende Symptome bestehen können.

In der direkten Vergleichsstudie über 24 Wochen ergab sich kein Anhaltspunkt für einen höheren oder geringeren Schaden durch Secukinumab. Die Raten an schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen und Therapieabbrüchen waren vergleichbar.

Bei einer aktiven Tuberkulose ist der Wirkstoff laut den zitierten Fachinformationen kontraindiziert. Liegt eine latente Tuberkulose vor, wird vor dem Therapiestart eine entsprechende Anti-Tuberkulose-Therapie empfohlen.

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Quelle: IQWiG A15-20: Secukinumab - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (Dossierbewertung) (IQWiG, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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