IQWiG2018Onkologie

Cabozantinib (RCC): Zusatznutzen und Nebenwirkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf dem Addendum A18-70 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Nutzenbewertung von Cabozantinib. Es handelt sich um eine Ergänzung zum vorherigen Auftrag A18-37.

Im Fokus der Bewertung steht der Einsatz von Cabozantinib bei erwachsenen, nicht vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom. Der pharmazeutische Unternehmer reichte zusätzliche Daten aus der CABOSUN-Studie ein.

Diese nachgereichten Analysen umfassen spezifische schwere unerwünschte Ereignisse (CTCAE-Grad ≥ 3) im direkten Vergleich zwischen Cabozantinib und Sunitinib. Ziel des Addendums war es zu prüfen, ob diese Daten die bisherige Aussage zum Zusatznutzen verändern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Das IQWiG weist darauf hin, dass ein positiver Effekt bei den Nebenwirkungen allein nicht zwingend zu einem belegten Zusatznutzen führt. Bei Patienten mit negativem MET-IHC-Status reicht das günstigere Nebenwirkungsprofil von Cabozantinib nicht für einen Zusatznutzen aus, da Unsicherheiten bezüglich des Gesamtüberlebens bestehen. Es wird betont, dass für die Ableitung eines Zusatznutzens keine relevante Unterlegenheit in anderen Endpunktkategorien vorliegen darf.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht zeigen die Daten aus der CABOSUN-Studie signifikante Vorteile für Cabozantinib bei bestimmten schweren unerwünschten Ereignissen (CTCAE-Grad ≥ 3). Dazu zählen unter anderem eine geringere Rate an abdominalen Schmerzen, Ermüdung und verminderten Thrombozytenzahlen.

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen ausschließlich bei nicht vorbehandelten Patienten mit mittlerem Risiko und einem positiven MET-IHC-Status. Für Patienten mit negativem MET-IHC-Status oder hohem Risiko gilt der Zusatznutzen als nicht belegt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) legte als zweckmäßige Vergleichstherapie Bevacizumab in Kombination mit Interferon alfa-2a, Pazopanib oder Sunitinib fest. In der bewerteten CABOSUN-Studie wurde Cabozantinib direkt mit Sunitinib verglichen.

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Quelle: IQWiG A18-70: Cabozantinib (Nierenzellkarzinom) - Addendum zum Auftrag A18-37 (IQWiG, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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