IQWiG2020Onkologie

Nierenzellkarzinom: Pembrolizumab & Axitinib Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A19-99 aus dem Jahr 2020 bewertet den Zusatznutzen von Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib. Das Anwendungsgebiet umfasst die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Personen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem klarzelligem Nierenzellkarzinom.

Die Bewertung erfolgt im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie, für die der pharmazeutische Unternehmer Sunitinib gewählt hat. Grundlage der Bewertung ist die randomisierte, offene Phase-III-Studie KEYNOTE 426.

Das IQWiG unterscheidet bei der Bewertung zwei Fragestellungen basierend auf dem Risikoprofil der Erkrankten. Es wird zwischen einem günstigen oder intermediären Risikoprofil und einem ungünstigen Risikoprofil gemäß IMDC-Kriterien differenziert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt hervor, dass bei der Kombinationstherapie mit Pembrolizumab und Axitinib ein erhöhtes Risiko für immunvermittelte schwerwiegende unerwünschte Ereignisse besteht. Es wird beschrieben, dass diese Nebenwirkungen, insbesondere endokrine Störungen sowie Leber- und Nierentoxizitäten, bei Personen mit günstigem oder intermediärem Risikoprofil häufiger zu Therapieabbrüchen führen als unter der Vergleichstherapie mit Sunitinib.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG-Bericht sieht für die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen. Dies gilt sowohl für Personen mit günstigem oder intermediärem als auch mit ungünstigem Risikoprofil.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss unter anderem Sunitinib festgelegt. In der zugrundeliegenden Zulassungsstudie KEYNOTE 426 wurde die Kombinationstherapie direkt mit Sunitinib verglichen.

Laut Bewertung zeigen sich unter der Kombinationstherapie vermehrt immunvermittelte Nebenwirkungen und endokrine Erkrankungen. Bei Personen mit günstigem oder intermediärem Risikoprofil kommt es zudem häufiger zu Therapieabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse als unter Sunitinib.

Gemäß dem Studienprotokoll wird Pembrolizumab in einer Dosis von 200 mg als intravenöse Infusion alle 3 Wochen verabreicht. Die Gabe ist auf maximal 35 Zyklen begrenzt und wird mit der kontinuierlichen oralen Einnahme von Axitinib kombiniert.

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Quelle: IQWiG A19-99: Pembrolizumab (Kombination mit Axitinib, Nierenzellkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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