IQWiG2017Onkologie

Nierenzellkarzinom: Cabozantinib Indikation und Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet in diesem Bericht den Zusatznutzen von Cabozantinib. Das Anwendungsgebiet umfasst erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach einer vorangegangenen zielgerichteten Therapie gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF).

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Everolimus oder Nivolumab festgelegt. Die vorliegende Bewertung basiert auf der Zulassungsstudie METEOR, in der Cabozantinib direkt mit der ursprünglichen Vergleichstherapie Everolimus verglichen wird.

Bei der Studie METEOR handelt es sich um eine randomisierte, offene, aktiv kontrollierte Phase-3-Studie. Die Patienten erhielten die jeweilige Behandlung, solange ein klinischer Nutzen bestand und keine inakzeptable Toxizität auftrat.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass die Erfassung von Nebenwirkungen in onkologischen Studien stark verzerrt sein kann, wenn Ereignisse der Krankheitsprogression fälschlicherweise als unerwünschte Arzneimittelwirkungen dokumentiert werden. Dies verhinderte in der vorliegenden Bewertung eine verlässliche Quantifizierung des Schadenspotenzials von Cabozantinib.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG bescheinigt Cabozantinib einen Hinweis auf einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen gegenüber Everolimus. Zwar zeigt sich ein erheblicher Vorteil beim Gesamtüberleben, jedoch fehlen verwertbare Daten zu Nebenwirkungen und Lebensqualität.

In der METEOR-Studie betrug das mediane Gesamtüberleben unter Cabozantinib 21,4 Monate. Unter der Vergleichstherapie Everolimus lag dieser Wert laut IQWiG-Bericht bei 16,5 Monaten.

Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patienten mit einem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom. Voraussetzung ist laut Bericht, dass die Patienten zuvor bereits eine zielgerichtete Therapie gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) erhalten haben.

Die Standarddosierung in der Zulassungsstudie betrug 60 mg Cabozantinib einmal täglich oral. Bei inakzeptabler Toxizität kann die Dosis laut Studienprotokoll schrittweise auf 40 mg und anschließend auf 20 mg reduziert werden.

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Quelle: IQWiG A16-69: Cabozantinib (Nierenzellkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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