IQWiG2019Onkologie

Leberzellkarzinom (HCC): Lenvatinib-Therapie & Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht bewertet den Zusatznutzen von Lenvatinib bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem oder inoperablem hepatozellulärem Karzinom (HCC). Voraussetzung ist, dass zuvor noch keine systemische Therapie stattgefunden hat.

Für die Bewertung wird die Population in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe umfasst Personen mit Child-Pugh-Stadium A oder ohne Leberzirrhose. Die zweite Gruppe schließt Personen mit Child-Pugh-Stadium B ein.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie dient bei Child-Pugh A Sorafenib. Bei Child-Pugh B wird Best Supportive Care (BSC) als Vergleichstherapie herangezogen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Aspekt des IQWiG-Berichts ist das Fehlen verwertbarer Daten zu spezifischen unerwünschten Ereignissen. Dies führt dazu, dass trotz einzelner positiver Effekte auf die Lebensqualität in der Gesamtabwägung kein Zusatznutzen belegt werden kann. Es wird auf eine engmaschige Überwachung der Leber- und Nierenfunktion sowie des Blutdrucks hingewiesen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen für Lenvatinib in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Leberzellkarzinoms nicht belegt. Dies gilt sowohl für Personen mit Child-Pugh A als auch mit Child-Pugh B.

Die Dosierung ist gewichtsabhängig. Personen unter 60 kg erhalten 8 mg täglich, Personen ab 60 kg erhalten 12 mg täglich.

Für Personen mit Child-Pugh A oder ohne Leberzirrhose wird Sorafenib als Vergleichstherapie herangezogen. Bei Personen mit Child-Pugh B dient Best Supportive Care als Vergleich.

Der Bericht stellt einen beträchtlichen Zusatznutzen bei der Verringerung von Diarrhö für Personen unter 75 Jahren fest. Zudem gibt es Hinweise auf einen geringen Zusatznutzen bei Rollenfunktion, Körperbild und Ernährung.

Das IQWiG bemängelt, dass keine geeigneten Auswertungen für häufige spezifische Nebenwirkungen vorgelegt wurden. Dadurch ist eine abschließende Abwägung von Vor- und Nachteilen gegenüber Sorafenib nicht möglich.

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Quelle: IQWiG A18-57: Lenvatinib (Leberzellkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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