IQWiG2024Onkologie

Durvalumab bei HCC: Erstlinientherapie und Zusatznutzen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die IQWiG-Dossierbewertung (2024) untersucht den Zusatznutzen von Durvalumab als Monotherapie. Das Anwendungsgebiet umfasst die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem oder nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom (HCC).

Für die Bewertung wird die Zielpopulation in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe umfasst Betroffene mit Child-Pugh-Stadium A oder ohne Leberzirrhose. Die zweite Gruppe schließt Personen mit Child-Pugh-Stadium B ein.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont die Notwendigkeit einer engmaschigen Überwachung auf immunvermittelte Nebenwirkungen wie Pneumonitis, Hepatitis oder Myokarditis. Zudem wird darauf hingewiesen, dass eine Dosisreduktion bei Durvalumab nicht empfohlen wird, sondern bei Unverträglichkeit ein Pausieren oder Absetzen der Therapie erfolgen muss.

Häufig gestellte Fragen

Durvalumab ist als Monotherapie zur Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem oder nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom (HCC) zugelassen.

Das IQWiG sieht den Zusatznutzen von Durvalumab in der Erstlinientherapie des HCC weder für das Stadium Child-Pugh A noch für Child-Pugh B als belegt an. Für Child-Pugh A zeigte sich im indirekten Vergleich kein signifikanter Überlebensvorteil, für Child-Pugh B wurden keine Daten vorgelegt.

Die empfohlene Dosis beträgt 1500 mg alle vier Wochen. Die Gabe erfolgt als intravenöse Infusion über einen Zeitraum von 60 Minuten.

Laut Bericht wird bei leicht oder mäßig eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion keine Dosisanpassung empfohlen. Für schwere Einschränkungen liegen keine ausreichenden Daten vor, um Rückschlüsse zu ziehen.

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Quelle: IQWiG A23-138: Durvalumab (HCC) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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