IQWiG2017Rheumatologie

Tofacitinib (RA): Indikation und Leitlinien-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (Addendum A17-43) bewertet den Zusatznutzen von Tofacitinib bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis. Es handelt sich um eine Ergänzung zum vorherigen Auftrag A17-18.

Grundlage der Bewertung sind nachgereichte Daten aus den randomisierten, kontrollierten Studien ORAL STANDARD und ORAL STRATEGY. Dabei wird die Kombinationstherapie aus Tofacitinib und Methotrexat (MTX) im direkten Vergleich mit der Gabe von Adalimumab und MTX analysiert.

Die Untersuchung fokussiert sich auf zwei spezifische Patientengruppen mit unzureichendem Ansprechen auf vorangegangene Therapien. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß eines potenziellen Zusatznutzens auf Endpunktebene systematisch zu ermitteln.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bewertung lässt sich aus den aktuellen Studiendaten kein belegter Zusatznutzen für Tofacitinib in Kombination mit MTX im direkten Vergleich zu Adalimumab plus MTX ableiten. Es wird deutlich, dass bei der Therapiewahl zwischen diesen Wirkstoffen keine evidenzbasierte Überlegenheit bezüglich Wirksamkeit oder Sicherheit für die untersuchten Patientengruppen herangezogen werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Tofacitinib in Kombination mit Methotrexat im Vergleich zu Adalimumab plus Methotrexat nicht belegt. Dies gilt sowohl nach Versagen eines einzelnen als auch nach Versagen mehrerer klassischer DMARDs.

Die Bewertung basiert primär auf den nachgereichten Daten der randomisierten, kontrollierten Studien ORAL STANDARD und ORAL STRATEGY. In diesen wurde Tofacitinib direkt mit Adalimumab verglichen.

Der Bericht stellt fest, dass es bezüglich schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SUE) und schwerwiegender Infektionen keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen gab. Ein höherer oder geringerer Schaden ist somit nicht belegt.

Es wurden patientenrelevante Endpunkte wie Remission, Krankheitsaktivität (DAS28), Schmerz, körperlicher Funktionsstatus (HAQ-DI) sowie unerwünschte Ereignisse untersucht. Bei keinem dieser Endpunkte zeigte sich ein relevanter Vorteil für Tofacitinib.

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Quelle: IQWiG A17-43: Tofacitinib (rheumatoide Arthritis) - Addendum zum Auftrag A17-18 (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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